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Team Boddenstyle - eine Gruppe Windsurf-Verrückter gibt Gas
Das Team Boddenstyle. Viele haben den Namen schon mal gelesen oder gehört! Aber die Wenigsten wissen, wer oder was wirklich dahinter steht. Windsurfers klärt euch auf.
e Tom 14 Uhr geht`s los, habe gerade die neuesten Daten vom Dänen. Sieht gut aus, West/Süd/West - ab nach Saal.” Tom: “Nein! Mein Brett ist noch nicht ausgehärtet.” Michi: „Dann pack doch den Hobel kurz vor den Heizlüfter! Ich sag mal schnell Johannes und Burkhard bescheid.”
Kommt der Wind, kommt die Hektik. Denn sie lieben das Windsurfen. Die mittlerweile 10 Jungs verbindet die Eigenschaft, ganz hibbelig zu werden, wenn ein Rascheln in den Bäumen zu verzeichnen ist. Diese Momente kennt jeder Windsurf-Verrückte. Und das Team Boddenstyle ist ein Haufen solcher Verrückter, die in diesen Momenten der Versuchung nicht widerstehen können – einfach Surfen gehen. Der Alltag wird dann nach der Windprognose strukturiert, ein Treffpunkt ausgemacht, und innerhalb kürzester Zeit rollen die Busse Richtung Strand.
Oder doch besser Wiese? Denn wie der Name “Boddenstyle” schon preisgibt, surft die Freestyle-Clique am Liebsten auf dem Bodden, umsäumt von Schilfgürteln, umgeben von Kuhwiesen und dem feinen Duft der Freiheit. Ihr Playground ist also ein Binnengewässer, welches beste Freestyle-Bedingungen bei fast jeder Windrichtung offeriert. Regelmäßig 5 bis 6 Beaufort, kleiner Chop und stehtiefes Wasser - da liegt es nahe, dass die Jungs zu den besten Freestylern Deutschlands zählen. “Die Spots am Bodden sind perfekt!”, sagt Michael Baluff, spockender Teamältester im Team. Fügt jedoch kurz darauf hinzu, ihre Geheimwaffe liege im Team und nicht in der Wahl der Spots. Wer also ist im Team dabei? Und wie sind sie dazu gekommen?
Schon als junge Segler wollten Tom Schmidt, Johannes Witte, sein Bruder Robert, und Burkhard Hauer das Windsurfen so schnell wie möglich erlernen. Die ersten Schritte gingen mit dem vorhandenen Basiswissen und etwas Geschick sehr schnell. Dem damaligen Segeltrainer war die Erzürnung leicht anzusehen, wenn seine Schützlinge das Windsurfbrett der Jolle vorzogen und vorm Segelgelände die Duckjibe perfektionierten. 4 junge Leute, 4 alte Segel, 4 noch ältere Bretter! Fast jeden Tag surften Sie nach der Schule mit oder ohne Wind alle zusammen. 40 Minuten mit dem Fahrradanhänger zum Spot, rauf auf`s Wasser und dann wieder 40 Minuten zurück. Die Anhänger wurden teilweise vor der Schule geparkt und nach Unterrichts-Schluss ging es dann mit Vollgas, auch miesestem Wetter, zum Spot. Die Sucht nach dem Gleiten war treibende Kraft, der Spaß auf dem Wasser Entschädigung genug für die Strapazen. Nach drei Monaten klappten alle möglichen Halsenvarianten schon ganz gut. Aber da war noch etwas, das super aussah und gleichzeitig unerreichbar erschien.
“Freestyle!!!! Wow…das wollen wir auch! Aber mit unserm alten Zeug?-
Jetzt wird investiert!”
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