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Surf Cup Sylt 2017: Eine Deutsche Meisterschaft der Superlative

Die Deutsche Meisterschaft 2017 auf Sylt verdient das Prädikat "historisch", konnten doch alle Diszpilinen ausgefahren werden. Vincent Langer gewinnt die Disziplinen Racing und Slalom und wird damit auch Deutscher Meister in der Overall-Wertung. Bei den Freestylern gewinnt Julian Wiemar, in der Welle Leon Jamaer.

Erstmals in der Geschichte des Surf Cup Sylt konnten alle vier Disziplinen - Formula, Slalom, Wave und Freestyle - durchgeführt werden. So viele Disziplinen hat nicht mal mehr der PWA Worldcup! Dadurch war der Kampf um den Overall-Titel spannender als jemals zuvor. Nach fünf spannenden Wettkampftagen wird Vincent Langer als Deutscher Overall Meister 2017 gekrönt.

Racing
Bei vier bis fünf Windstärken konnten schon am Donnerstag fünf Wettfahrten durchgeführt werden. Der Kieler Vincent Langer liess hier als Formula Windsurfing Weltmeister den Konkurrenten keine Chance. Er siegte in allen fünf Wettfahrten und machte damit seine Ausnahmestellung im Racing deutlich. Auf dem zweiten Platz folgte Gunnar Asmussen aus Flensburg. Mit drei zweiten und zwei dritten Plätzen zeigte er ebenfalls eine starke Leistung. Den dritten Platz sicherte sich Nico Prien aus Schönberg, der trotz eines Materialausfalles in Rennen zwei den Anschluss an das Spitzenduo halten konnte. Der siebenfache Weltmeister Wojtek Brzozowski aus Polen belegte im Racing Platz vier. Dennis Müller von der Insel Norderney war die Bedingungen auf der Nordsee gewohnt und konnte sich Platz fünf sichern.

Surf Cup Sylt 2017: Eine Deutsche Meisterschaft der Superlative

Freestyle
Erstmals konnten auch die Trickser beim Surf Cup auf Sylt ihren Deutschen Meister suchen. Die raue Nordsee stellte die Flachwasserartisten bei sechs Windstärken vor ungewohnte Herausforderungen. Das Trick-Repertoire musste um klassische Wavemanöver bis hin zu Back- und Pushloops erweitert werden. Dies war sowohl für die Fahrer als auch für die tausende von Zuschauer ein attraktiver Mix. Julian Wiemar aus Erftstadt kam gerade vom Worldcup auf Fuerteventura. So war er die ruppigen Bedingungen gewohnt. Mit einem Feuerwerk aus Freestyletricks und geschickt eingestreuten Wave-Moves bahnte er sich seinen Weg durch die Elimination bis ins Finale. Dort traf er auf den Ranglistenersten von 2016, Mathias Genkel. In einem spannenden Duell konnte sich schließlich Wiemar durchsetzen und sicherte sich so den Titel Deutscher Meister Freestyle 2017. Surf-Redakteur Manuel Vogel aus Kiel konnte sich mit einer starken Leistung im Duell um Platz 3 überraschend gegen den Favoriten Valentin Böckler durchsetzen.

Wave
Bei sechs bis sieben Windstärken stand am Samstag die „Königsdisziplin“ Wave im Mittelpunkt. Die Windsurfer zeigten hier im Kampf Mann-gegen-Mann Sprünge, Loopings und Wellenritte in einer Art und Weise, wie sie nur sehr selten vor Sylt zu sehen sind. Leon Jamaer aus Kiel setzte sich in einem spannenden Finale durch. Der neue deutsche Meister in der Disziplin Wave zeigte dabei einen der besten und längsten Wellenritte, der jemals vor Sylt im Wettbewerb gezeigt wurde. Auch seine Sprünge waren beeindruckend. An Florian Jung aus Saarbrücken geht der Vize-Meister Titel in der Disziplin Wave. Im Kampf um Platz drei kam es zum Duell der Brüder Lars und Stefan Gobisch aus Kiel. Lars Gobisch konnte hier triumphieren und sich so den dritten Platz auf dem Podium sichern.


Surf Cup Sylt 2017: Eine Deutsche Meisterschaft der Superlative
Spaß auf dem Wasser muss sein!

Slalom
Die endgültige Entscheidung um den Sieg in der Overall Wertung sollte in der Disziplin Slalom fallen. Vor dem Finaltag lag hier der Flensburger Gunnar Asmussen in Führung. Nur wenn es Vincent Langer gelingen sollte, Asmussen von der Spitze zu verdrängen, könnte er seinen Titel verteidigen. Und Langer nutzte seine Chance. Er hatte einen perfekten Start und konnte das Rennen dann von der Spitze kontrollieren. Gunnar Asmussen verdrängte mit einer aggressiven Halse Nico Prien von der zweiten Position und jagte dann Langer hinterher, der die Führung jdeoch behaupten konnte. Mit der berühmten Langer-Faust in den Himmel gereckt überquerte er als Sieger die Ziellinie. Damit sicherte sich Langer den DM-Titel in der Disziplin Slalom. Punktgleich folgt Gunnar Asmussen, der Langer nur aufgrund der Tiebreak-Regelung den Vortritt lassen muss. Auf dem dritten Platz folgt der siebenfache Weltmeister Wojtek Brzozowski. Dennis Müller und Jan-Moritz Bochnia folgen punktgleich. Aufgrund seines vierten Platzen in der letzten Wettfahrt kann der Norderneyer Müller Bochnia auf Platz fünf verdrängen.

Overall
In der Overallwertung werden die Ergebnisse aller vier Disziplinen kombiniert. Dabei zählen zunächst die besten beiden Disziplinen jedes Fahrers. Erst bei einem Gleichstand werden die Ergebnisse der weiteren Disziplinen berücksichtigt. Da erstmals alle vier Disziplinen zur Austragung kamen, wurde es extrem eng in der Gesamtrangliste und viele neue Gesichter finden sich in der Spitzengruppe. Durch den Sieg im letzten Slalom sicherte sich Langer mit der letzten Chance, die er hatte, nicht nur den Titel in der Disziplin Slalom, sondern auch den Overall-Titel.
Auf Platz zwei folgt Gunnar Asmussen der damit gleich dreimal Vizemeister wird – im Slalom, Racing und Overall.

Für die größte Überraschung in der Gesamtwertung sorgte Leon Jamaer. Erstmals gelang es einem Wave-Experten in die Top-3 der Overallwertung vorzudringen, die bisher von den Racern und Slalomfahrern dominiert wurde. Der starke Auftritt der Waver und Freestyler wurde durch Florian Jung und Matthias Genkel unterstrichen, die sich Platz vier teilen.

Fotos: CW/jt









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