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Freeride vs. Freewide

Windsurfers Test: Welche Vor- und Nachteile haben die extrabreiten Freereideboards im Vergleich zu den klassischen Designs? Der Fanatic Shark, Gecko und Hawk im Duell.

Wer sich für die Materialentwicklung der Windsurfbranche interessiert, wird bemerkt haben, dass das Konzept extrabreiter Freerideboards im letzten Jahr für einigen Wirbel sorgte. Immer mehr Hersteller scheinen die Brettentwicklung in diesem Bereich zu forcieren. Aus diesem Grund haben wir das Konzept breiter Freerideboards (Freewide) auf Herz und Nieren getestet, um Stärken und Schwächen im Vergleich zu klassischen Freerideboards herauszufinden.

Als Vertreter dieser breiten Sparte an Boards wählten wir das neue Fanatic Gecko, der sich seine Lorbeeren im Vergleich mit dem eher klassischen Shark (für Aufsteiger) und dem Hawk (für Fortgeschrittene) verdienen muss.

Freeride vs. Freewide

Produktdesign lebt von seiner Veränderung, diese Regel dürfte vielen von uns nicht unbekannt sein. Der moderne Mensch strebt nun mal ständig nach den elegantesten, leistungsfähigsten und vor allem angesagtesten Designs, sei das Objekt der Begierde ein Laptop oder ein Windsurfboard. Lang, dünn, spitz und irgendwie klobig. Mit diesen Adjektiven konnte man in der Vergangenheit eine relativ präzise zutreffende Beschreibung von Windsurfboards formulieren. Glücklicherweise haben sich die Zeiten geändert. Vor allem die Anwederfreundlichkeit der Bretter nahm rasant zu. In genau diesem Bereich wollen die extrabreiten Freerider Punkte sammeln und ihre Käufer begeistern. Daher wollten wir den Fokus der Vergleichsfahrten darauf legen, wie sich das Fanatic Gecko gegenüber klassischen Aufsteigerboards und Fortgeschrittenen-Freerider verhält, oder ob es diesen sogar das Revier streitig macht.

Die Modelle Shark und Hawk sind ja nun keine Erlkönige im Freeridebereich, ihre Outlines haben sich vielfach bewährt. Trotzdem sehen diese beiden Modelle im Vergleich zum runden Newschool-Shape des Gecko ziemlich gestreckt aus. Das etwa 6 cm kürzere und 8 cm breitere Gecko kommt sehr formvollendet daher und hinterlässt nicht im geringsten den Eindruck einer unsportlichen Badeinsel (wie man es bei den Maßen vermuten könnte). Vielleicht tragen auch die Veränderungen im Freestyle-, und Wavedesign (die allesamt dem Trend kürzer und breiter folgen) dazu bei, dass sich das ästhetische Ideal im Boarddesign dieser Tendenz angleicht.

Freeride vs. Freewide

Das Shark haben wir in der „High Resistant Skin“ – Konstruktion getestet, das Hawk dagegen in der „Bamboo Sandwich Light Finish“ – Bauweise, da diese die Kassenschlager der Modelle waren. Abgesehen vom Look unterscheiden sich diese Boards auch geringfügig im Gewicht und - was einen deutlich größeren Einfluss auf das Fahrverhalten der Boards hat - in ihrem Flexverhalten.

Unterhalb der Gleitgrenze
Das Volumen dieser drei Bretter ist sehr gut verteilt. Auf dem Hawk sollte der Pilot allerdings etwas aufmerksamer bei der Sache sein, durch seine schlanke Outline und seine kleinere Finne reagiert es sensibler auf Belastungswechsel als dem Gecko und dem Shark. Auf dem Shark muss man sich unterhalb der Gleitgrenze die geringsten Sorgen machen. Etwas mehr Länge als das Gecko, und eine ausbalancierte Volumenverteilung machen es zum stabilen Dümpelmeister. Die Extrabreite und die runde Outline des Gecko machen es quasi immun gegen fehlplazierte Füße und sobald es an Fahrt gewinnt entwickelt es Auftrieb, der vom Gefühl das tatsächliche Volumen übersteigt. Durch seine Kürze reagiert das Gecko jedoch sensibler auf Belastungsfehler und schießt dann auch mal schneller in den Wind, während das Shark noch ruhig und unbeeindruckt seinen Kurs hält.

Wie sich die Boards beim Angleiten, Cruisen und Halsen verhalten lest ihr auf der nächsten Seite unseres Tests.










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