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FreeWave vs. TriWave: Welcher Thruster passt zu dir?

Fanatic FreeWave oder TriWave. Wir geben die Antwort welches der beiden Modelle für dich das Richtige ist.

FreeWave oder TriWave, welcher Drei-Finner passt am besten zu dir? Schwierig zu sagen, da diese beiden Linien von Fanatic in Aussehen und Performance immer näher zusammenrücken. Um uns aus diesem Dilemma zu befreien, haben wir wieder einmal unsere Test-Klone auf das Wassergeschickt.

Also worüber reden wir hier eigentlich? Seit der Einführung der dreifinnigen FreeWaves, wurden diese Boards viel besser auf der Welle. Dies führt zu der Frage: Brauchen wir wirklich noch ein „richtiges“ Waveboard in dieser Größe? Und wenn ja, wie gut muss man als Waverider sein, oder wie gut müssen die Bedingungen sein, dass wir das Waveboard gegenüber dem FreeWave vorziehen? Und was sind die Nachteile (falls es welche gibt) des reinrassigen Waveboards gegenüber dem FreeWave? Gibt es wirklich auffällige, technische Unterschiede zwischen den beiden Shapes? Oder sind es doch kleinere Unterschiede, die das Fahrgefühl und das Verhalten in unterschiedlichen Situationen ändern? Die zweite Variante ist wohl näher an der Wahrheit, also werden wir uns auf diesen Aspekt konzentrieren.

FreeWave vs. TriWave: Welcher Thruster passt zu dir?
FreeWave vs. TriWave: Welcher Thruster passt zu dir?

Auf den ersten Blick
Legt man beide Boards am Strand nebeneinander, ist es offensichtlich, dass beide Board-Linien über die Jahre einen immer ähnlicheren Shape bekommen haben. Inzwischen haben beide Boards fast identische Längen und Outlines, und beide sind Thruster. (Nur die günstige CWS-Variante des FreeWaves kommt als Single Fin.) Der größte Unterschied ist, dass der FreeWave 3 cm länger ist. Diese 3cm liegen am Heck, wo die hintere Fußschlaufe 2 cm weiter vorne liegt als beim TriWave - was wahrscheinlich auch an der Powerbox-Finne des FreeWaves liegt. Beim TriWave steckt die Centerfinne in einer US-Box.

FANATIC TRIWAVE 95 TE
Länge: 231 cm
Breite: 61.5 cm
Finne: MFC TF 2 × 12 cm SlotBox / 1 × 19 cm Center US Box
Gewicht: 6.45 kg
Bauweise: IC/LF - Innegra Carbon Light Technology (double and single)
Segel: 4.5 – 6.5 m2
Auf dem Wasser
Sobald du auf diese Boards steigst, wird es klar, dass sie für unterschiedliche Dinge konzipiert sind. Beide dümpeln sehr ausgeglichen und komfortabel, aber sobald ein erster Windhauch ins Segel kommt, merkt man schon einen Unterschied: Der FreeWave will sofort bei der ersten Möglichkeit los und nach vorne breschen. Er versetzt sich dann in eine schnelle und flache Gleitfahrt. Das heißt nicht, dass der TriWave langsam angleitet - ehrlich gesagt ist er auch sehr schnell im Gleiten - aber aufgrund des kleinen Ticks mehr an Tail-Rocker, reagiert er sensitiver auf Gewichtsverlagerungen und ist fahrtechnisch betrachtet nicht ganz so einfach ins Rutschen zu bringen wie der FreeWave.

Im Gleiten merkt man direkt, dass der FreeWave einfach nur Vollgas geben will: Er gleitet viel flacher mit einer niedrigeren Nase als der TriWave. Man kann mit beiden Boards sehr gut Höhe laufen, aber es ist wieder der flachere Rocker des FreeWaves, der hier seine Vorteile ausspielt. Der FreeWave fühlt sich einfach sportlicher und temperamentvoller an. Auf dem TriWave muss man mehr darauf achten, sich nicht zu weit nach vorne oder nach hinten zu lehnen…

FreeWave vs. TriWave: Welcher Thruster passt zu dir?

Der FreeWave hat zusätzlich noch die Option, die Fußschlaufen ganz nach Außen zu montieren, um wirklich noch das letzte Quäntchen Speed rauszupressen. Das ist hauptsächlich für Windsurfer interessant, die ihre Kumpels bei Flachwasser-Racing abhängen wollen. Beide Boards sind super einfach zu springen, auch wenn hier der FreeWave für hohe Sprünge wieder aufgrund seines höheren Topspeeds und seiner Angleitqualitäten die Nase ein Stück weit vorn hat. Ein technisch guter Waverider (bei dem der TriWave ebenfalls extrem früh angleitet) wird jedoch das kleine bisschen Wendigkeit direkt vor der Rampe vermissen und mit dem TriWave glücklicher werden.









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