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Starboard WindSUP

Das aufblasbares WindSUP von Starboard mit Kompaktrigg im Test: Spielzeug, oder Windsurfboard? Wir haben die Antwort!

Ja, wir kennen sie auch, die Vorurteile. Man kann es aufrollen. Und wie jedes bessere Schlauchboot wird es mit seiner eigenen Pumpe und in einer handlichen Tragetasche geliefert. Viele werden von diesem Test wohl nicht sonderlich viel erwarten. In der hoch technisierten Welt des Windsurfens mag ein aufblasbares Board im Gegensatz zu hochtechnischen Carbon Sandwich Boards wie ein nicht ernst zu nehmender Witz erscheinen. Dabei verdient dieses Konzept von Starboard durchaus etwas Aufmerksamkeit, alleine schon weil es einige Bereiche thematisiert, die in der Windsurfwelt gerne totgeschwiegen werden.

Windsurfen ist eine Materialschlacht, nehmen wir an dieser Stelle mal kein Blatt vor den Mund. Egal ob Kiter, Snowboarder, Freeskier oder Golfer, alle kommen ohne Schweiß auf der Stirn am Checkin – Schalter an. Keiner von diesen Sportlern brauch eine Garage, um sein Material zu lagern, oder einen Bus, um es zu transportieren, oder gar Muskelaufbaupräparate, um es von A nach B zu bringen. Neutral betrachtet müsste der Materialaufwand beim Windsurfen abschreckend wirken. Und genau das tut er auch.

Starboard WindSUP
Starboard WindSUP

Wagen wir nun einen Blick über den Tellerrand. Stellen wir uns ein Windsurfboard vor, das bequem in einem Rucksack transportiert werden kann, das in der Kommode im Flur verstaut werden kann nachdem man von seiner Surfsession auf dem Fahrrad nach Hause kommt. Klingt, alles in allem, relativ unrealistisch, oder? Hier kommt Starboard mit seinem aufblasbaren WindSUP inklusive Kompaktrigg in das Gespräch. Schafft es das Konzept, die hohen Ansprüche zu erfüllen? Oder handelt es sich nur um eine bessere Luftmatraze mit einer gehörigen Dosis heißer Luft? Wir waren wirklich sehr neugierig, als wir das WindSUP zum ersten Mal in die Hände bekamen...

Während der Süden Deutschlands in den letzten Wochen mit dem Jahrhunderthochwasser zu kämpfen hatte, bot sich den Bewohnern nördlich der Elbe ein völlig anderes Bild: stabile Hochdrucklagen sorgten für Kaiserwetter, die Temperaturen der Nord- und Ostsee kletterten stetig über die 15°Celsius Marke. Alle einschlägigen Windvorhersagen waren sich jedoch in der Farbwahl ausnahmsweise einig: es herrschten überwiegend Blautöne vor, was in der Windsurfszene nicht gerade für Euphorie sorgte. Die perfekte Vorhersage also, um das WindSUP auszurollen! Dabei sollte man jedoch auf die Tatsache vorbereitet sein, dass es zu einem wahren Publikumsmagneten werden kann (mehr sogar, als jedes noch so exotische und hochtechnische Waveboard). Die Rede ist hier nicht von Sonntagsspaziergängern, sondern von Windsurfen und sogar Branchenmitarbeitern! Wittern sie etwa eine Revolution im Windsurfmarkt?

Starboard WindSUP

Der Aufbau geht auch ohne Gebrauchsanleitung ziemlich einfach von der Hand. Ausrollen, halb aufpumpen, Finne, Mastspur und Schwertkasten einsetzen, vollständig aufpumpen (18 PSI), fertig. Ein, wie wir finden, idiotensicheres Vorgehen. Nur bei dem finalen Aufpumpen sollte man sich an die Herstellerangaben halten, ansonsten schwindet mit dem Luftdruck auch die Leistung des WindSUPs. Das Kompaktrigg (mit vierteiligem RDM Mast und zusammenklappbarer Gabel) war ebenso schnell aufgebaut. Ehrlich gesagt ist der erste Eindruck am Strand jedoch nicht wirklich beeindruckend. Der Mast ist (mit seinen drei Verbindungselementen) ziemlich schwer und das einlattige Segel erinnert an ein Relikt aus den 80er Jahren. Trotzdem ist das Segel dadurch einfacher zu trimmen, als ein modernes Monofilmsegel. Wenn man das Segel jedoch in den Händen hat fällt auf, dass es durch seinen tiefen Segelschwerpunkt und sein weiches Profil trotz des schweren Masts erstaunlich leicht in den Händen liegt. Einige Schaulustige ließen sich nicht davon abhalten, es bereits am Strand durch wilde Freestylemanöver zu wirbeln; ihr erfahrenes Kopfnicken bestätigten unsere Eindrücke. Zeit also, das WindSUP endlich auf dem Wasser zu testen!



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