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PWA 2018: Neuer Wave-Tourstop und Zusammenarbeit mit IWT

2017-11-10 22:06:33 - Headjudge Duncan Coombs hat ein paar Einblicke in die Zukunft der Word Tour gegeben.

PWA 2018: Neuer Wave-Tourstop und Zusammenarbeit mit IWT

Die PWA (Professional Windsurfers Association) und die IWT (International Windsurfing Tour) sind zwei Windsurf-Contest-Touren mit unterschiedlichen Zielsetzungen. Während die PWA als Fahrervereinigung Windsurfen nur auf dem allerhöchstem Niveau zeigen will, ist die IWT eine Reihe an Pro-Am-Events, primär in der Disziplin Wave. Zu einem Großteil Amateure und nur eine Handvoll Profis nehmen an diesen Events teil. Die PWA hat seit der Entstehung der IWT in 2010 - besonders was die Wavetour angeht - einen erheblichen Imageverlust durchlebt. Aber warum bleiben die meisten Profi-Windsurfer der IWT trotz des herrschenden Unmuts über die verbliebenen Wave-Tourstops der PWA - alle mit side-onshore Wind von links - fern? Das hat einen einfachen Grund: Auf der IWT gibt es im Gegensatz zum Worldcup kaum Preisgeld, kaum Aufmerksamkeit der Medien und einen schlechteren Standard was Unterbringung und Judges angeht. Dass ein Großteil der Profis trotz der Down-the-line-Bedingungen nicht dabei ist, ist somit durchaus verständlich. Das Preisgeld reicht - ausgenommen man ist im Finale dabei - nicht einmal für die Reisekosten. Und wenn bei so geringen finanziellen Mitteln die Crème de la Crème anreist, welcher Sponsor würde dann in Zukunft an anderer Stelle mehr zahlen?

PWA 2018: Neuer Wave-Tourstop und Zusammenarbeit mit IWT

Trotz dieser Differenzen haben sich die IWT und die PWA zusammengesetzt und eine Lösung gefunden. Beide Touren wollen jetzt zusammenarbeiten, um Windsurfen zusammen zu pushen. Einige IWT Events, zum Beispiel der gerade laufende Aloha Classic, werden als Qualifier-Events für die PWA Worldtour gewertet. Das ist für die Down-the-line-verwöhnten IWT-Profis insofern interessant, als dass auf der PWA Worldtour im Juni 2018 auch ein Down-The-Line Waveriding-Event zu finden ist: Geplant ist ein neuer Worldcup in Viana do Castelo, ganz im Norden Portugals. Endlich etwas Abwechslung auf der Worldtour! Statt Onshore-Hack gibt es mit etwas Glück feine Atlantik-Wellen mit schräg-ablandigem Wind von rechts.

Ursprünglich bestand auch Hoffnung, dass der IWT Tourstopp in Marokko (auch Wind von rechts), ebenfalls zu einem vollwertigen Worldcup aufgebessert werden könnte. Am Ende fehlte jedoch einmal mehr das Sponsorengeld. Jetzt wird hat das Event ebenfalls Qualifier-Status erhalten. Bisher noch nicht gerankte Pros können damit an den PWA Events teilnehmen. Wo genau, also in den Trials oder direkt in der Hauptrunde ist noch unklar. Letztendlich haben das die Fahrer der PWA zu entscheiden.


PWA 2018: Neuer Wave-Tourstop und Zusammenarbeit mit IWT

Die PWA hat schon länger nach einer Möglichkeit gesucht, den Worldcup mit nationalen Touren oder Events zu verbinden. Problematisch daran war häufig, dass der von der PWA gewünschte Standard nicht erreicht wurde. PWA-Headjudge Duncan Coombs wird bei den Qualifier-Events der IWT selbst vor Ort sein und für diesen Standard sorgen. Weitere, genauere Details sind leider noch nicht bekannt.

Was haltet ihr von diesen Änderungen? Auf unserer Facebook-Seite könnt ihr diskutieren.

Fotos: IWT/Si Crowther








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