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Red Bull Storm Chase: Philip Köster nominiert

2016-11-22 13:00:17 - Fünf weitere potentielle Stormchaser wurden auserkoren. Über eine der Nominierungen freuen wir uns ganz besonders.

Red Bull Storm Chase: Philip Köster nominiert

Die Vorbereitungen für die dritte Auflage der Red Bull Storm Chase im Headquarter von bsp Media in Hamburg laufen auf Hochtouren. Nach der offenen Bewerbungsphase werden gerade nach und nach unter allen Einsendungen die Kandidaten für das spektakulärste Windsurf-Event der Welt ausgewählt. Die Jagd startet erst, wenn ein massiver Sturm mit mindestens 100km/h Windgeschwindigkeit in Böen auf einen Strand in der nördlichen Hemisphäre trifft. Thomas Traversa, Marcilio Browne und die beiden Deutschen Dany Bruch und Leon Jamaer, die Finalisten des letzten Events, sind auf jeden Fall wieder mit dabei. Die vier verbliebenen Plätze werden unter zehn nominierten Windsurfern vergeben. Nach Antoine Martin und Adam Lewis wurden nun fünf weitere absolute Ausnahme-Windsurfer auserkoren.

Philip Köster
Vielleicht am wenigsten überrascht und aber am meisten gefreut hat uns die Nominierung von Philip Köster. Der inzwischen dreifache Wave-Weltmeister hat im Worldcup seit Jahren die Kontrolle über den Luftraum wie kein anderer. Dank seiner Heimat Gran Canaria kennt er sich auch mit Windstärken jenseits der magischen 50 Knoten extrem gut aus. Bei der letzten Storm Chase wurde er schmerzlich vermisst, man munkelt die Verletzungsgefahr mitten in der Saison sei ihm zu hoch gewesen. Umso mehr freut es uns, dass sich der Red Bull Athlet für diese Auflage des Events beworben hat. Hoffentlich ist der 22-Jährige bis zur ersten Storm Chase wieder fit. Aktuell muss er sich noch mit der Reha herumschlagen - und was wäre krasser als den ersten Triple Forward in der Storm Chase zu sehen?


Red Bull Storm Chase: Philip Köster nominiert

Ricardo Campello
Absolutes Highlight wird sicher auch die Performance von Worldcup-Diva Ricardo Campello sein. Der Venezolaner surft absolut schmerzbefreit ohne Rücksicht auf Mensch und Material. Niemals werden wir vergessen, wie er sich im Krankenhaus Schrauben in den Fuß drehen ließ, nur um direkt darauf zurück an den Strand zu fahren und seinen Heat in Pozo mit plan gelandeten Double-Forwards zu gewinnen. Oder seinen Triple-Forward-Versuch, zu dem er trotz eines schon gebrochen Handgelenks ansetzte. Wenn Ricardo auf's Wasser geht, und er weiß, dass ihm Leute dabei zuschauen, dann kann man sich auf absolut wahnsinnige Aktionen gefasst machen. Wir sind gespannt!

Jules Denel
Worldcup-Regular Jules Denel ist der zweite nominierte Franzose in der Storm Chase nach Antoine Martin. Im Gegensatz zu Martin kommt Denel jedoch nicht aus Übersee, sondern aus Wissant im Norden Frankreichs. Immer wenn sich fette Atlantik-Stürme an der Küste der Bretagne entladen, ist er vor Ort. Das Surfen in apokalyptischen Bedingungen ist also nichts neues für den 26-Jährigen. Er bringt alle Fähigkeiten eines würdigen Storm Chasers mit.


Red Bull Storm Chase: Philip Köster nominiert

Camille Juban
Camille Juban ist eine echte Überraschung im Storm Chase Line-Up. Der Pro von der Karabik-Insel Guadeloupe ist nicht dafür bekannt in brutalen Windstärken auf's Wasser zu gehen - sondern eher für seine absolute Furchtlosigkeit bei massivem Ground-Swell. In Monster-Wellen wie Teahupoo vor Tahiti fühlt er sich wie Zuhause und scheut sich nie auch von der brutalsten, meterdicken Lippe, die mit ICE-Geschwindigkeit auf in zukommt, noch zum Aerial anzusetzen. Beim Aloha Classic war er dieses Jahr deswegen der Favoriten-Schreck schlechthin. Es wird spannend zu sehen, ob der Weltrekordhalter der längsten gewindsurften Welle auch in den rauen Bedingungen der Storm Chase sein komplettes Potential abrufen kann.

Jaeger Stone
Auch wenn sich Jaeger Stone aus dem warmen West-Australien wahrscheinlich erst an die brutale Kälte der stärksten Stürme der nördlichen Hemisphäre gewöhnen muss - Windsurfen im Grenzbereich ist kein Problem für den 26-Jährigen. In Pozo stand er bereits mehrmals auf dem Worldtour-Podium. Was seine Performance auf der Welle angeht: Es ist keine Übertreibung, wenn er als stylishter Waverider der Welt beschrieben wird. Bei seinen Cutbacks verschmelzen Windsurfen mit Wellenreiten zu einer nie gesehenen Einheit. In seinem Bewerbungsvideo könnt ihr euch ein Eindruck davon machen, was wir von dem Australier erwarten können:



Alle weiteren Infos gibt es hier.

Fotos: Red Bull Storm Chase








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