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Dieter van der Eyken – der amtierende Weltmeister im Interview

Vom Jäger zum Gejagten: Als Underdog schaffte er vergangenes Jahr mit dem Titel eine kleine Sensation. Was sich seitdem änderte, verrät der Belgier im WINDSURFERS-Interview.

Viele Jahre galt der langhaarige Freestyler als eines der größten Talente seiner Disziplin. So auch noch vergangene Saison – an deren Ende er plötzlich Weltmeister war. Nach seinem Triumph ist Van der Eyken seinen Newcomer-Status endgültig los und zählt zu den Großen des Sports, ist nun selbst Vorbild der jungen Fahrer. Inzwischen greift der Severne-Teamrider auch beim Waveriding an und sorgte gerade auf Teneriffa für lange Gesichter bei gestandenen Tour-Profis. Zusätzlich wurde er als „intelligentester Fahrer der PWA“ bezeichnet. Höchste Zeit also, sich den 24-Jährigen einmal genauer vorzuknöpfen. Im Gespräch mit WINDSURFERS verrät Van der Eyken, was sich nach seinem Coup für ihn änderte, wieso er sich nun trotzdem beweisen muss und was seine Ziele im Waveriding sind.

Dieter van der Eyken – der amtierende Weltmeister im Interview
Dieter van der Eyken – der amtierende Weltmeister im Interview

Dieter, obwohl es zugegeben sehr verspätet kommt: Herzlichen Glückwunsch zum Weltmeistertitel! Wie fühlt es sich an, die Nummer eins im Freestyle zu sein?
Hey, vielen Dank! Es ist ein unglaubliches Gefühl, einen der größten Träume wahr werden zu lassen. Außerdem ist es die beste Bestätigung für all die unzähligen Stunden auf dem Wasser.

Um ehrlich zu sein, hätten letzte Saison viele ihr Geld auf einen anderen Titelaspiranten gesetzt. Wann wurde dir klar, dass du eine Chance auf die Trophäe hast und was bedeutet dir der Triumph?
Das erste Mal, dass ich an einen Sieg dachte, war während der Single Elimination in Leucate, Frankreich. Ich verbrachte den Winter vorm Tourauftakt größtenteils mit Wavesessions. Deshalb war ich mir nicht mehr ganz sicher, ob mein Level noch gut genug für die Top-Five im Freestyle ist. Aber wie sich herausstellte, waren die Bedingungen in Leucate sehr hart, was mir in die Karten spielte. Außerdem war das Level schlechter als ich erwartete. Zwar immer noch unglaublich, aber ich hing eben nicht so weit hinterher, wie befürchtet. Am Ende verfehlte ich dennoch die Top-Three, aber ich surfte ein paar richtig gute Heats und fühlte mich gut. Das weckte meine Zuversicht für den Rest des Jahres.


Dieter van der Eyken – der amtierende Weltmeister im Interview

Manche sagen ja, nach einem Weltmeistertitel muss man niemanden mehr etwas beweisen. Aber stimmt das? Oder fühlst du dieses Jahr eher Druck, eine weitere so perfekte Saison zu absolvieren?
Ich empfinde definitiv mehr Druck als letztes Jahr, da jetzt jeder weiß, was ich imstande bin zu leisten. Wohingegen ich 2015 immer noch als Underdog galt. Mit der neuen Erwartungshaltung habe ich ehrlich gesagt noch einige Probleme, aber es wird besser von Event zu Event. Schade, dass wir nur drei Stück im Freestyle haben.



Alle Bilder (19):
In Podersdorf wurde DVDE 'nur' Neunter – eine Titelverteidigung war seitdem vom Tisch.
'Ich spüre deutlich mehr Druck als letzte Saison.'
Sarah-Quita Offringa: 'Dieter ist der intelligenteste Fahrer der Tour.'
Egal ob Süß- oder Salzwasser, flach oder wellig: Dieter gehört überall zu den Besten.
Neuer Sponsor nach dem Titelgewinn: Brunotti.
Rollentausch: Vom Gollito-Jäger zum Gejagten.
Fuerteventura ist aufgrund der roughen Bedingungen einer von Dieters Lieblingsspots.
Pushloop in Pozo.
Vom Strand aus beobachtet er seine Gegner, um sich dann einen Plan zurecht zulegen.
Ähnlich wie Amado Vrieswijk würde er gerne in Wellen freestylen.
Während der Weltmeister-Krönung auf Sylt.
Hier nahm alles seinen Lauf: Leucate 2015.
'Ich merkte zum ersten Mal, dass ich nicht weit hinterher hing.'
One-handed Goiter auf Fuerteventura.
Auf Teneriffa sorgte DVDE für einige Überraschungen.
Auch im Tow-in ist der 24-Jährige einer der Größten.
Wave360 vom Weltmeister.






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