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Klaas Voget im Interview: Team Germany beim Windsurf World Cup Sylt 2017

Das Team Germany beim Windsurf World Cup auf Sylt im Interview: Heute Waverider Klaas Voget.

Was war bis jetzt dein persönliches Saison Highlight in diesem Jahr?
Mein Trip nach Chile im März. Ich habe ein paar Wahnsinnstage erwischt dort und es war einfach eine gute Zeit. Bei den World Cups ist die Saison nicht ganz optimal gestartet für mich, mein Highlight war dabei sicher die Rückrunde beim Worldcup auf Teneriffa bisher, da hatten wir die besten Bedingungen.

Und das negativste Ereignis?
Ich würde sagen das war mein Versuch vor zwei Wochen das Sturmtief Christian zu rippen. Ich hatte mit einem Freund und Fotografen den Plan nach Norderney zu fahren, wir hatten ab Mittags mit Einschränkungen im Fährverkehr gerechnet und daher bereits die 10:30 Fähre angepeilt. Um 10:10 fuhr noch eine Fähre ab Norddeich ab, um 10:30 wurde die Verbindung eingestellt. Die Reederei machte die Ansage, dass evtl am späten Nachmittag noch eine Fähre gehen würde, also haben wir Stunden am Anleger auf eine Ansage gewartet. Um 16:30 wurde dann verkündet, dass keine Fähre mehr geht. Wir sind dann an die Knock (Emsmündung bei Emden, Anm. d. Red.) gefahren, um zumindest noch ein wenig auf’s Wasser zu kommen. Ich steckte bereits im Neo und hatte mein 3.4er aufgebaut, da ging eine Regenfront durch und danach war der Wind erstmal weg. Ungesurft ging es zurück nach Hamburg.

Was macht den World Cup auf Sylt für dich attraktiv?
Der World Cup auf Sylt ist für mich immer eines der Highlights der Saison. Es sind nicht die perfektesten Bedingungen, aber es ist einfach besonders und mir liegt das Chaos auf der Nordsee. Es ist der World Cup mit den meisten Zuschauern und auch der einzige, bei dem wir alle Disziplinen fahren und im Grunde das gesamte PWA Fleet am Start ist. Ich konnte auf Sylt über die Jahre auch meine größten Erfolge verbuchen mit einem zweiten und einem dritten Platz. Im vergangenen Jahr war ich fünfter.

Name: Klaas Voget
Alter: 38
Beruf: Windsurfprofi
Wohnort: Hamburg
Disziplin/Ranking: Wave / aktuell 21
Sponsoren: Fanatic, North Sails, Chiemsee, Mercedes-Benz

Klaas Voget im Interview: Team Germany beim Windsurf World Cup Sylt 2017
Klaas Voget im Interview: Team Germany beim Windsurf World Cup Sylt 2017

Wie sieht deine persönliche Zielsetzung für den Event aus?
Auf Sylt ist alles möglich. Ich würde so etwas auf Gran Canaria, Teneriffa oder Maui nie sagen, aber auf Sylt kann es mit ein wenig Glück auch mal nach ganz oben gehen. Grade wenn es richtig auflandig und fies wird, dann kommt mir das entgegen, da ich die Bedingungen auf Sylt sehr gut kenne. Ich versuche diesen gemeinen Shorebreak zu meinem Freund zu machen (lacht).

Wie hast du dich für den World Cup vorbereitet?
Ich bin seit dem Teneriffa World Cup hier in Hamburg und hoffe auf gute Tage auf der Nordsee. Leider hatte ich nicht zu viele Sessions.

Was machst du auf Sylt an den windlosen Tagen?
Ich habe meine Family dabei und es wird sicher nicht langweilig. Je nach Bedingungen werde ich sicher etwas Wellenreiten oder Laufen zum Ausgleich. Ansonsten sind auf Sylt aber auch immer einige Termine für die Presse und für Sponsoren. Außerdem werde ich als PWA Board Member in einigen Sailor Meetings sitzen, die immer im Vorfeld der Jahreshauptversammlung abgehalten werden.

Worauf freust du dich besonders?
Auf einen Sturm mit 10 Windstärken und 4m Welle!


Klaas Voget im Interview: Team Germany beim Windsurf World Cup Sylt 2017

Was sollte dir während der 10 Tage auf keinen Fall passieren?
Eine Verletzung. Ich musste schon einmal bei einem World Cup in Dänemark zuschauen, als meine Worldcup-Kollegen bei 9 Windstärken an einem meiner Lieblingsspots den Contest ausgetragen haben. Sowas schmerzt doppelt.

Was muss man auf Sylt unbedingt gesehen haben, welche Tipps hast du für Besucher?
Ich denke grundsätzlich gibt’s beim World Cup auf der Promenade recht viel zu sehen – hier kann ich natürlich einen Besuch der Mercedes-Benz Sportsgarage und des Fanatic/North Zelts besonders empfehlen (grinst) - das Eventgelände sollte also der Ausgangspunkt sein und das geht ja auch bis 22 oder 23 Uhr. Nachmittags find ich einen Besuch bei der Kupferkanne in Kampen immer ganz schön, oder einfach mal einen Ausflug nach List oder Hörnum für etwas mehr Pure Nordsee und Dünenlandschaft. Wenn das Zelt auf der Promenade die Musik ausmacht, dann geht’s für die meisten Worldcupper im American Bistro weiter – für mich geht’s dann eher ins Bett, denn auf mir springen am nächsten morgen um 7 zwei kleine blonde Dudes im Bett herum.

Wie und wo wohnst du auf Sylt während des World Cups?
Ich wohne in einem Appartement in direkter Nähe zum Event-Gelände.

Wer sind deine besten Freunde im PWA Zirkus, mit wem hängst du ab?
Ich bin sehr gut mit Victor Fernandez befreundet, aber auch andere Rider des Fanatic / North Teams sind gute Freunde. Dann natürlich die deutschen Rider wie z.B. Leon, wir wohnen oft zusammen bei den World Cups. Zudem die anderen Daddies der Tour wie Thomas Traversa, Robby Swift, John Skye, Dany Bruch. Auf Sylt kommen auch immer einige andere dazu, Bernd Flessner ist ein guter Freund und ist immer auf Sylt dabei, meist hole ich ihn als Coach dazu, wenn es auf dem Wasser rund geht. Ist verstehe mich aber eigentlich mit allen auf der Tour gut. Wenn man so lange dabei ist bauen sich über die Jahre viele Freundschaften auf.

Wen hältst du momentan für die größten Talente im Windsurfen, sowohl national als auch international?
Hmm, national sicher Lina, die hat ja grade ihr erstes Podium eingefahren, was mich sehr für sie freut! Sie hat einfach Spaß am Windsurfen und das ist ihr Erfolgsrezept. Dann hat Julian Salmon großes Potenzial denke ich, er hat auf Teneriffa ganz schön gerockt! Noah Vocker ist sicher auch am durchstarten, er hat bei den Juniors immer abgeräumt in den letzten Jahren, ab kommender Saison geht’s für ihn mit den Big Boys los… International ist Marc Paré sicher ein Name, den wir noch sehr oft hören werden, ich glaube der wird irgendwann mal Weltmeister. Marino Gil von Gran Canaria steht auch schon in den Startlöchern ganz groß durchzustarten.

Fotos: John Carter PWA / Fanatic



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