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Moritz Mauch - vom Worldcup auf die Schulbank und zurück

Der 19-Jährige im Gespräch über Pozo, Prüfungen und das Profi-Leben.

In der Brust von Moritz Mauch schlagen zwei Herzen: Einerseits hat der Pozo-Local deutsche Eltern, andererseits wuchs er auf der spanischen Insel Gran Canaria auf. Wir sprachen mit dem 19-Jährigen über seine Sympathien zu den beiden Ländern, Schulstress und Zukunftspläne.

Moritz, du fährst mit deutscher Segelnummer, lebst aber auf den Kanaren. Wie bist du überhaupt nach Gran Canaria gekommen?
Mein Vater und meine Mutter waren beide Windsurflehrer am Gardasee, in Tunesien und in Thailand. Die haben dann die Chance bekommen auf Gran Canaria eine Surfschule zu leiten. Die Möglichkeit haben sie dann natürlich ergriffen - das ist jetzt ungefähr 25 Jahre her. Ich bin somit auf Gran Canaria geboren und aufgewachsen und lebe schon mein ganzes Leben auf der Insel. Als ich noch kleiner war, und noch nicht so regelmäßig windsurfen gegangen bin, war ich Ostern sowie jeden Sommer für 1,5 Monate in Deutschland, wo meine komplette Verwandtschaft wohnt. Ich hab dann immer beide Familien besucht und war häufig zum Skifahren in Davos, da meine Familie aus dem Süden der Republik kommt (Stuttgart und Augsburg, d. Red.).

Moritz Mauch - vom Worldcup auf die Schulbank und zurück
Moritz Mauch - vom Worldcup auf die Schulbank und zurück

Wie kann man sich das für ein Kind vorstellen? Ist es ein Traum auf Gran Canaria aufzuwachsen, weil man stets von Wasser umgeben ist?
Ich weiß nicht ob es ein Traum ist, da es für mich ja tagtäglich Realität war. Mein Alltag war aufzuwachen und das Meer zu sehen. Immer wenn ich von der Schule kam, schien die Sonne und ich war am Wasser - das war ganz normal. Vermisst habe ich Deutschland nicht wirklich, obwohl ich es immer super fand, wenn ich da war. Auf jeden Fall ist das Essen in Deutschland sehr gut!

Apropos Essen: Was sind deine deutschen Lieblingsgerichte? Bei deinen Wurzeln wahrscheinlich eher bayerisch, richtig?
Als ich klein war auf jeden Fall Leberkäse und Brezeln, aber es gibt noch viele andere Dinge, die ich hier sehr gerne mag.

Verbringst du denn noch viel Zeit in Deutschland?
Im Jahr schon so 1,5 Monate. Meistens nutze ich die Zeit für Contests oder Familienbesuche.


Moritz Mauch - vom Worldcup auf die Schulbank und zurück

Hast du hier auch Freunde aus deiner Kindheit oder leben deine Kumpels alle auf Gran Canaria?
In Deutschland nicht wirklich. Ich hatte hier zwar einige Freunde als ich noch klein war, aber da gab es leider noch kein Facebook oder ähnliches. Inzwischen habe ich deswegen keinen Kontakt mehr mit denen. Auf den Kanaren besteht mein Freundeskreis zu 95 Prozent aus Spaniern! Bei mir in der Schule waren wir zwei Halb-Deutsche, ansonsten nur Spanier. Also sind auch fast alle meine Freunde spanisch. Es gibt natürlich auch ein paar Auswanderer mit denen ich mich super verstehe.

Bist du auf eine spanische Schule gegangen? Kamst du dir da manchmal fremd vor?
Ich war im Kindergarten und in einer spanischen Sportschule, jedoch war ich stets mit vier oder fünf deutschen Freunden zusammen. Danach bin ich in eine deutsche Schule gekommen, das ging dann bis zur zehnten Klasse. Später wurde es zu kompliziert auf der deutschen Schule, weil ich so viel Reisen musste. Ich bin dann auf eine staatliche spanische Schule gewechselt.










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