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Sebastian Kördel im Interview

Sebastian Kördel, ein Name, über den man spätestens stolpert, wenn man sich die Rangliste der Deutschen Meisterschaft anschaut. An einem windlosen Tag auf Sylt trafen wir ihn zum Interview.

Sebastian Kördel, ein Name, über den man spätestens stolpert, wenn man sich die Rangliste der Deutschen Meisterschaft anschaut. Denn dort stand dieser bis zu diesem Jahr ganz oben, in diesem Jahr ist der 22-Jährige Deutscher Vizemeister. Aber auch international ist Sebastian Kördel ein Überflieger - auf der Formula WM erreichte er kürzlich einen hervorragenden sechsten Platz. Für die DM auf Sylt zog es den Radolfzeller in den hohen Norden. Wir nutzten einen windlosen Tag für ein Interview mit dem Racing und Slalom-Spezialisten.

Sebastian Kördel im Interview
Sebastian Kördel im Interview

Hallo Sebastian, vielen Dank, dass Du dir Zeit nimmst.
Ja, gerne.

Müsstest Du nicht eigentlich mit Materialtuning beschäftigt sein oder nüchterst du noch aus?
Auch wenn man immer Möglichkeiten hat das Material zu perfektionieren, bemühe ich mich schon vor einer Regatta alles gut einzustellen. Feiern zählt zu den Aktivitäten, die ich nur gerne mache, wenn für den nächsten Tag kein Wind vorhergesagt ist.

Dann hast du ja hier auf Sylt bisher genug Zeit dazu gehabt?
Das kann man so nicht sagen, denn schon bei einer Leichtwindvorhersage muss ich darauf gefasst sein, dass Formularennen gefahren werden. Und gerade leichtwind Formularennen können unglaublich anstrengend sein. Da will man keinen Kater haben.

Wie schwer fällt dir das?
Also leicht fällt es mir definitiv nicht, denn gerade auf Regatten wie dem Deutschen Windsurfcup trifft man immer Leute, die genauso gepolt sind wie man selbst. Die Partys gehören einfach dazu und machen die Regatten zu dem was sie sind- die beste Zeit des Jahres. Allerdings will ich vor Rennen ausgeruht und fit sein.


Sebastian Kördel im Interview

Klar, denn du willst deinen Deutschen Meistertitel verteidigen.
Ganz genau. Dafür bin ich schließlich hier. Ich fahre generell immer auf ein Rennen mit dem Willen zum Sieg. Egal ob das jetzt die Deutsche Meisterschaft ist oder ein Worldcup. Allerdings bedarf das Letztere noch einer ganzen Menge Arbeit und Training.

Das klingt ja sehr ehrgeizig. Woher kommt das, hast du das vielleicht von deinen Eltern geerbt?
Tatsächlich denke ich, dass es einfach ein menschlicher Grundzug ist, ehrgeizig zu sein. Es kommt aber auch darauf an, wie viel einem die Platzierung wert ist. Und vor einem wichtigen Rennen setze ich gerne mal die eine oder andere Party aus. Jedoch hat mein Vater auch einiges dazu beigetragen – obwohl er mich nie unter Druck gesetzt hat.

Dein Vater kommt ja ursprünglich vom Segeln, da liegt das Windsurfen nicht fern. Weil du aber aus Radolfzell kommst, eigentlich doch wieder recht fern. Wie genau kamst du denn das erste Mal aufs Brett?
Radolfzell liegt ja direkt am Bodensee und dieser bietet schon den einen oder anderen Tag mit ein wenig Wind. Daher waren wir früher viel Segeln. Irgendwann als ich sechs oder sieben Jahre alt war, bekam dann mein Vater einen Windsurfer von seinem Onkel. Er war relativ schnell gut auf dem Brett und hat es mir dann beigebracht.









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