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Steffi Wahl im Interview: Team Germany beim Windsurf World Cup Sylt 2017

Bei der Vorstellung des Team Germany beim Windsurf World Cup Sylt 2017 darf Steffi Wahl natürlich nicht fehlen. Hier geht es zum Interview der sympathischen Waveriderin.

Was war bis jetzt deine persönliches Saison Highlight in diesem Jahr?
Wenn mit Saison die Wettkampfsaison gemeint ist, dann gibt es für mich dieses Jahr noch kein Highlight. Beide Events sind für mich dieses Jahr bisher ausgefallen. Pozo aus arbeitstechnischen Gründen und Teneriffa krankheitsbedingt. Mich hat leider kurz vor dem Event eine hartnäckige Ohrentzündung 4 Wochen lang komplett ausgeschaltet. Mein Highlight bisher war unser gerade beendeter zweiwöchiger Trip nach Cornwall. Dort konnte ich endlich mal wieder schön windsurfen bei tollen Bedingungen.

Und das negativste Ereignis?
Mein negativstes Ereignis war wirklich die krankheitsbedingte Absage des Teneriffa Events. Ich hatte mich riesig darauf gefreut, hatte mir einen Bus gemietet, damit ich mit Lina am Spot campen kann und musste leider alles canceln. Darauf folgten 4 Wochen mit häufigen Ohrenarztbesuchen und unser Urlaub stand auch auf der Kippe. Glücklicherweise gab es 1 Woche vor unserer Abreise nach Cornwall grünes Licht vom Doc und ausgestattet mit angepassten Ohrenstöpseln war dann auch alles zum Glück kein Problem. Nicht hören zu können ist nicht schön und ich bin sehr froh, dass jetzt alles wieder fast normal ist.

Was macht den World Cup auf Sylt für dich attraktiv?
Der World Cup auf Sylt ist immer was ganz besonderes, da er auf der Nordsee stattfindet. Die Bedingungen können weltklasse sein oder auch einfach nur platt onshore. Es ist nie gleich und man weiß nicht was einen erwartet. Auf Sylt hat man für einen klitzekleinen Augenblick das Gefühl das Windsurfen ein großer Sport ist und viele Menschen interessiert. Nach 10 Tagen vor Ort ist man froh wieder weg zu sein, aber im nächsten Jahr freut man sich wieder sehr darauf. Sylt ist einfach irgendwie magisch.

Name: Steffi Wahl
Alter: 39
Wohnort: Schönberg bei Kiel
Beruf: Multimedia-Designerin
Disziplin/Ranking: Wave
Sponsoren: Sailloft Hamburg, Patrik, Chiemsee

Steffi Wahl im Interview: Team Germany beim Windsurf World Cup Sylt 2017
Steffi Wahl im Interview: Team Germany beim Windsurf World Cup Sylt 2017

Wie sieht deine persönliche Zielsetzung für den Event aus?
Da ich bisher keinen einzigen Heat dieses Jahr gefahren bin und alles vor dem Rechner im Livestream verfolgt habe, herrscht auf jeden Fall eine gewisse Nervosität. Ich wünsche mir auf jeden Fall ein paar ordentliche Stürme, so dass wir eine komplette Double Elimination fahren und ein faires Ergebnis erzielen können. Letztes Jahr war das Ganze bei uns im Wave etwas zwischen den Stühlen am Ankunftstag gefahren worden und ich hatte das Gefühl noch gar nicht richtig anwesend gewesen zu sein. Ich wünsche mir Nordseebedingungen und ein Top 5 Ergebnis wäre auf jeden Fall toll.

Wie hast du dich für den World Cup vorbereitet?
Wie schon kurz angerissen, waren wir gerade zwei Wochen in Cornwall und hatten bis auf zwei Tage top Windsurfbedingungen. Es war alles dabei: Side-off von links und rechts, Onshore, viel Wind, wenig Wind. Einfach genial mal wieder einen Gabelbaum in der Hand zu halten. Es gab prompt auch ein paar Blasen. Das hatte ich schon ewig nicht mehr. Wir waren mit Frithjof Blaasch und Lina Erpenstein unterwegs und es ist einfach schön, zusammen zu surfen.

Was machst du auf Sylt an den windlosen Tagen?
Kaffeetrinken über Tag, Melonenbowle am Abend. Natürlich nicht jeden Tag, aber irgendwie freuen wir uns da jetzt schon drauf. Es sind alle da und den ein oder anderen spaßigen Abend wird es bestimmt geben. Falls kein Wind ist, kann ich auch immer etwas fleißig sein, so dass nicht all zu viel liegen bleibt. Aber vorrangig ist auf jeden Fall, viel mit den anderen Mädels zu unternehmen, da man sich danach eine ganze Zeit nicht mehr sehen wird.


Steffi Wahl im Interview: Team Germany beim Windsurf World Cup Sylt 2017

Worauf freust du dich besonders?
Aufs Wellenreiten. Bisher waren während des World Cups auf Sylt immer ein paar glassy Surftage dabei. Und dann ist der Tag auch ohne Wind direkt gerettet.

Was sollte dir während der 10 Tage auf keinen Fall passieren?
Die berühmte Sylt-Grippe aufsacken, krank war ich in letzter Zeig genug.

Was muss man auf Sylt unbedingt gesehen haben, welche Tipps hast du für Besucher?
Ich finde ja, dass eine Tour mit dem Rad über die Insel total schön ist und dann einfach spontan irgendwo einkehren.
Das Nationalpark-Haus „Arche Wattenmeer“ ist auch für Familien mit Kindern sehr interessant. Ganz besonders finde ich, dass aktuell und noch bis 31.10. eine Sonderausstellung „Die letzten 300“ stattfindet. In Kooperation mit dem WDC, NABU, OceanCare und das Kleinwal-Schutzabkommen ASCOBANS werden künstlerische Beiträge zum Kreativwettbewerb „Die letzten 300“ gezeigt und es wird so auf die kritische Lage des Ostseeschweinswals aufmerksam gemacht.

Wie und wo wohnst du auf Sylt während des World Cups?
Ich wohne in meinem Bus. Das ist das einfachste mit Hund und ich habe alles dabei. So viel Luxus kann in einem Apartment für mich persönlich gar nicht vorhanden sein. Ich muss nichts aus - und wieder einpacken und hab alles was ich brauche dabei.

Wer sind deine besten Freunde im PWA Zirkus, mit wem hängst du ab?
Viele von uns Mädels verstehen sich sehr gut und meistens treffen wir uns irgendwo gemeinsam zum Essen oder Kaffeetrinken. Surfen gehe ich meist mit Lina, wir haben meist einen ähnlichen Rhythmus und Vorlieben was die Bedingungen angeht.

Wen hältst du momentan für die größten Talente im Windsurfen, sowohl national als auch international?
Auf die Schnelle fallen mir da für die Disziplin Wave zwei Namen ein: bei den Mädels Lina Erpenstein. Sie hat ja dieses Jahr gezeigt, wo es hingehen kann und da ist auch noch Luft nach oben. Bei den Jungs fällt mir irgendwie als erstes der kleine 15-jährige Marino Gil Gheradi ein. Er hat mich dieses Jahr im Live Stream echt beeindruckt. In einem Jahr ist er so unglaublich viel besser geworden. Echt klasse!

Fotos: John Carter / PWA, Frithjof Blasch, Privat



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