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Der Windsurfers Guide zu Second-Hand-Material

Gutes Windsurfmaterial muss nicht teuer sein. Wir klären euch auf, wie ihr mit minimalem Budget den maximalen Spaß rausholt.

Er Windsurf-Gebrauchtmarkt im Internet ist chaotisch wie ein Einkaufszentrum am Tag vor Weihnachten, voll wie das Schwarze Brett vor der Mensa und voll wie die Handtasche einer Frau. Dieser "Windsurfers Guide" soll etwas Licht ins Dickicht bringen und euch bei der Auswahl eures nächsten gebrauchten Boards, Segels, Masts oder Gabelbaums behilflich zu sein. Von welchen Angeboten sollte man eher die Finger lassen, wann lohnt es sich Geld in die Hand zu nehmen?


Boards
Auf ein "neu" gekauftes Board zu steigen ist neben dem Stolz auf ein neues Manöver und der Erschöpfung nach einer langen Session eines der besten Gefühle, die man im Windsurfen haben kann. Gerade als Aufsteiger, der möglichst viel Zeit auf dem Wasser verbringt und schnell dazu lernt, ist der regelmäßige Umstieg auf anspruchsvollere Boards ein Schlüssel zum Erfolg in der Windsurf-Karriere. Das richtige Brett zu Können und Bedingungen kann im Windsurfen garnicht überbewertet werden - ein falsches hingegen sorgt für Frust und im Zweifel für das Ende der Windsurf-Karriere. Es muss trotzdem nicht immer gleich ein neues Board sein. Gerade, wenn man noch nicht super-sicher den Weg in die Fußschlaufen findet, ist die Gefahr eines Schleudersturzes groß - und der Wertverlust eines fabrikneuen Boards mit gebrochener Nase ist enorm. Aber auch für fortgeschrittene Windsurfer macht der Griff zum Second-Hand-Board Sinn. Neben dem finanziellen Aspekt gibt es viele Windsurfer, die sich einfach nicht überwinden können, auf einem Board, dass sie selber einmal aus der Luftpolsterfolie geholt haben, einen neuen Move zu probieren. Sei es die Powerhalse oder ein Frontloop.

Der Windsurfers Guide zu Second-Hand-Material

Zuerst ist es wichtig mit einem Mythos aufzuräumen: Wenn man noch nicht am oberen Ende der Windsurf-Karriereleiter angekommen ist, ist es egal, ob das Board aus 2016 oder 2006 stammt. Ausschlaggebend sind vielmehr Einsatzbereich und Volumen. Gerade die vielen Kategorien der Entry-, Freeride-, Freerace-, Freestyle-, Freemove-, Slalom- oder Wave-Boards sorgen im ersten Moment für Verwirrung, machen trotz fließender Grenzen im zweiten aber absolut Sinn.


Entry-Boards
Als Entry-Boards oder einfach Einsteigerboards werden Bretter bezeichnet, die sich ideal als erstes Brett nach dem Windsurf-Kurs oder für die Kids windsurfender Eltern eignen. Sie sind auch für den Leichtwind-Einsatz geeignet, ohne dabei aber so schwer und behäbig wie ein Schulungsboard zu sein. Dank des Schwerts laufen sie auch ohne zu Gleiten Höhe und sind somit die beste Wahl, wenn du noch nicht ausschließlich bei Gleitwind auf's Wasser gehst. Gerade was die Fußschlaufen-Position angeht sind sie meist extrem vielseitig. Auf keinem anderen Board wirst du so schnell Fortschritte machen. Je nach deinem Gewicht solltest du dir eine Volumen-Größe um 160l suchen, das Baujahr ist egal. Der Umstieg auf ein kleineres Board macht meistens erst dann Sinn, wenn du den Weg in die Fußschlaufen findest, du einige Leichtwind-Tricks beherrscht und dich in deine ersten Powerhalsen werfen willst.


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Freerider
Sobald du dich ins Trapez einhaken kannst, wirst du sicher nur noch bei Gleitwind auf's Wasser. Für dich und für Feizeit-Heizer sind Freeride-Boards das Brett der Wahl. Unterhalb der Gleitschwelle sind sie den Einsteigerboards jedoch meilenweit unterlegen. In Verdrängerfahrt sind sie unfassbar langsam, drehen schlecht und rutschen gefühlt mehr seitwärts als geradeaus. Dafür wird man oberhalb der 12 bis 15 Knoten im Gleiten das erste mal richtig schnell! Die Liter-Zahl der Wahl liegt um 135l. In dieser Brett-Klasse ist der Shape und die Breite deutlich vielsagender. Lasst euch aber keinen Bären aufbinden! Der superschmale Donnerbalken in den schicken Neon-Farben von 1985 eignet sich nur noch als Gartenzaun-Deko oder zersägt als Tisch bzw. Bank. Auch dann, wenn euch der Verkäufer erzählen will, dass schmalere Boards im Gegensatz zu den modernen Pummelchen viel schneller sind. Breite Freeride-Boards sind keine Fehlentwicklung. Es gibt einen Grund wieso keine Donnerbalken mehr verkauft werden, und dieser Grund ist sicher keine Verschwörung der Surf-Industrie, damit niemand mehr schnell surft. Es ist physikalisch einfach so, dass die Breite des Boards direkt mit der Angleitgeschwindigkeit zusammenhängt. Deswegen werden die Freerider gefühlt auch jedes Jahr breiter. Trotzdem kann man natürlich auch auf einem "Hinkelstein" wie dem legendären F2 Xantos einiges lernen. Boards wie den Xantos gibt es regelmäßig für einen schmalen Taler. Wenn es dich jedoch nervt, dass du bei leichterem Wind regelmäßig verheizt wirst, weil dein Oldschool-Shape noch parkt, solltest du dir etwas moderneres suchen.


Freestyle, Freemove, Waveboards
Wenn du nach einem dieser Boards suchst, solltest du zuerst einen Test zu Rat ziehen!

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