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WINDSURFERS Jahresrückblick Teil 1: Ein stürmisches Jahr

Die vergangenen 12 Monate hatten es in sich – auch auf dem Wasser. WINDSURFERS blickt zurück.

Fuck you 2016“ titelte der Berliner Kurier gestern, und auch die Hauptstadtkollegen der Morgenpost schrieben von einem „schwarzen Jahr“. Aufgrund politischer und gesellschaftlicher Tragödien schlagen nahezu alle Medien in dieselbe Kerbe: „Ein Glück findet dieses 2016 ein Ende.“

Diesem Spießrutenlauf, dem das ereignisreiche Jahr ausgesetzt ist, kann man sich aus Windsurf-Sicht nicht ganz anschließen. Im Gegenteil: Wie wir in unserem Rückblick noch einmal darstellen, gab es haufenweise legendäre Tage – ob an heimischen Spots oder in anderen Gefilden. Das Jahr war jedoch nicht nur aufgrund einiger Sahnetage oder dem global zunehmenden Wind von rechts stürmisch. Nein, in der Windsurfgemeinde entstanden vielmehr auch ein paar hitzige Diskussionen um das Benehmen in fremden Ländern. Im ersten Teil präsentieren wir euch die sechs schönsten Ereignisse und größten Aufreger des bald endenden 2016.

WINDSURFERS Jahresrückblick Teil 1: Ein stürmisches Jahr
(Fotos: Friedl Blaasch, Christopher Jacobsen)

30. Januar 2016: Kapstadt, besser den je

Wer das neue Jahr im Süden Afrikas – genauer gesagt in Südafrika – einleitete, erlebte den vielleicht besten Jahresstart jemals. Zumindest aufs Windsurfen bezogen. Denn die Spots rund um Big Bay, KFC oder Whitsands produzierten unfassbare Bedingungen am Fließband. Gigantische Wellen gepaart mit dem „Cape Doctor“ verwandelten die Region vorm Tafelberg in den Olymp des Windsurfens. Neben Friedel Blaasch war auch Leon Jamaer unter den glücklichen Gewinnern, der sich schon damals fragte, ob Wind und Welle wohl niemals ein Ende finden: „Eigentlich war ich skeptisch bereits im Januar nach Südafrika zu fliegen. Zwar ist es im Hochsommer extrem windig jedoch sind Wellen normalerweise eher rar. In diesem Jahr schien alles anders zu sein. Aber um auf den Punkt zu kommen: im Januar 2016 hatte ich 28 Tage auf dem Wasser, meist in guten bis sehr guten Bedingungen, und drei Tage auf der Toilette. Die waren aber auch dringend nötig, um auf den Boden der Tatsachen zurückzukehren.“ Die gesamte Story samt einer Galerie der Superlative gibt es hier.


WINDSURFERS Jahresrückblick Teil 1: Ein stürmisches Jahr
(Foto: Red Bull)

2. Februar 2016: Jason Polakow bezwingt Nazaré

Dieses Jahr sicherte sich Jason Polakow einen weiteren Platz in den Geschichtsbüchern. Mr. "Big Wave" ist der erste (und bisher auch einzige) Windsurfer, der sich am portugiesischen Monsterwellen-Spot Nazaré nach draußen traute. Nazaré wurde erst 2011 richtig entdeckt. Garrett McNamara surfte 1,5 Auto-Stunden nördlich von Lissabon die bis heute größte Welle der Welt. Eine tiefe Felsspalte im Meeresgrund direkt vor der Küste sorgt an einigen Tagen im Jahr für Wellen mit teilweise über 20 Metern Höhe. Größer wird es nirgendwo sonst auf der Welt!

Hier könnt ihr euch die Action noch einmal anschauen.

Wer Jason Polakow kennt, wusste: diese Welle ist wie geschaffen für den Motocross-fahrenden Adrenalinjunkie. Die Monster-Wellen vor Fidschi, Tahiti und Hawaii hatte der Mitte Vierzigjährige schon mit seinen Finnen zerpflückt, nur das kalte und regnerische Nazaré fehlte noch auf seiner Liste. Ein Jahr lang dauerten die Vorbereitungen, Anfang Februar war es dann soweit: JP ritt als erster Windsurfer der Welt den Atlantik-Goliath. Ganze fünf Stunden dauerte die Session des Wahl-Hawaiianers.

WINDSURFERS Jahresrückblick Teil 1: Ein stürmisches Jahr
(Foto: Phil Schreyer)

1. März 2016: Valentin Böckler, der Delfinflüsterer

Im Frühjahr waren in der Ostsee einige augenscheinlich vom Weg abgekommene Delfine zu Gast. Die Tiere sind eigentlich aus karibischen Gewässern bekannt, aufgrund der steigenden Meeres-Temperatur dringen sie aber auch immer weiter in Richtung Norden vor. Während die Medien schon allein „Flipper“ in der Ostsee richtig hypten, dachte sich Top-Freestyler Valentin Böckler: "Warum sollte man dann nicht auch den Windsurf-Sport durch diesen Hype pushen?" Er kramte sein Freeride-Material zusammen, wartete auf einen Tag mit Wind aus Nord-Ost und fuhr mit Fotograf Phil Schreyer nach Flensburg.


Bei Temperaturen nahe dem Gefrierpunkt ging er aufs Wasser, um sich auf die Suche nach den großen Tümmlern zu machen. Innerhalb weniger Minuten kamen die jedoch von selber auf ihn zu und spielten um ihn herum. Die Fotos dieser wohl unvergesslichen Session riefen ein riesiges Medien-Echo hervor und schafften es auf zahlreiche Titelseiten, ins Fernsehen und in Radio. Chapeau.










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