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Spot-Check I: Zehn Freeride-Spots die ihr gesehen haben müsst

Windsurfers bringt euch in Urlaubsstimmung! Die wärmsten, windsichersten und schönsten Reviere der Welt findet ihr in unseren Top-10 der besten Freeride-Reviere.

In Deutschland hat man es als Windsurfer nicht leicht: Zu Kalt, zu wenig und überhaupt viel zu selten Wind, Seegras, Regen, frierende Hände, Windlöcher, Untiefen, Kabbelwasser, nervige Kiter, volle Spots, zu wenig Zeit und Matsch anstatt Sand. Typische Gründe, die einem das Wochenende so richtig vermiesen können und in uns die Frage auftauchen lässt, wieso wir uns das überhaupt antuen. Aber bevor ihr jetzt euren Stuff auf Ebay einstellt und euch davon ein Mini-Motorrad kauft - es geht auch anders! Windsurfen in Boardshorts, bei konstantem Wind auf türkisem Flachwasser und das alles, ohne sich Sorgen machen zu müssen, ob morgen oder den Rest der Woche wohl auch noch Wind kommt. Wir haben euch zehn Spots ausgesucht, bei denen ihr von morgens bis abends bei Sonne kilometerweit über perfektes Flachwasser ballern könnt. Windsurfen pur! Nach der Entfernung und nötigem Budget haben wir die Spots schon einmal grob vorsortiert. Oft muss man jedoch gar nicht so weit in die Ferne schweifen. Gleich der erste Spot ist ein wahrer Klassiker und immer eine Reise wert! Viel Spaß mit unserer Top-10 der besten Freeride-Reviere der Welt.

Spot-Check I: Zehn Freeride-Spots die ihr gesehen haben müsst
Spot-Check I: Zehn Freeride-Spots die ihr gesehen haben müsst

1. Gardasee, Italien
Natürlich - wie sollte es auch anders sein? Der Gardasee ist der wahrscheinlich populärste europäische Surf-Spot. Schon seit den 80ern fahren unzählige Windsurfer jedes Wochenende an den südtiroler See um wieder einmal aufs Board zu kommen. Durch seine Lage und Form kann man gerade im Sommer sicher sein, ein paar gute Sessions mitzunehmen: Durch die steil aufragenden Felswände und den Temperaturunterschied zwischen Berg und Tal wechseln sich hier Ora und Vento zuverlässig ab. Der Vento beginnt schon in den frühesten Morgenstunden den Lago zu belüften. Wenn die ersten Sonnenstrahlen den See erreichen hat er seine volle Stärke erreicht. Der Südwind ‚Ora' ist der kleine, etwas schwächere Bruder des Ventos. Bei Sonne setzt er gegen 13h ein. Je weiter nördlich ihr am See aufs Wasser geht, desto kleiner wird euer Segel. Aber auch andere Winde wie der Tramontana oder der Föhn können den Gardasee zu einem der besten Freeride-Reviere der Welt machen. Und selbst im unwahrscheinlichen Fall, dass der Wind einmal nicht weht, locken Mountainbike-Touren, Klettern, Wandern und Sightseeing-Touren nach Venedig. Vor der majestätischen Bergkulisse muss man in seinem Windsurf-Leben auf jeden Fall einmal mit einem Buddy um die Wette geheizt sein. Am Abend danach lockt dann das wahrscheinlich beste italienische Essen, dass ihr jemals gekostet habt! Das entschädigt dann auch für die vollen Ufer, die teuren Parkplätze und die Schwimmwesten-Pflicht.

Beste Reisezeit: Juni bis Oktober
Wind: 3-6 Bft.
Wasser-Temp: 14°C bis 22°
Luft-Temp: 16°C bis 26°
Neo: Langer Anzug bis Shorty


Spot-Check I: Zehn Freeride-Spots die ihr gesehen haben müsst

2. Ringkøbing Fjord, Dänemark
Dänemark ist gerade für die norddeutschen Surfer schnell und einfach zu erreichen und liegt praktischerweise direkt in der Zugbahn der atlantischen Tiefdruckgebiete. Gerade im Herbst und Frühling kann es hier gut passieren, dass man tagelang am Stück aufs Wasser kommt. Dabei besteht Dänemark nicht nur aus den berühmten Hardcore-Wavespots Klitmøller und Hanstholm, für die man schon recht weit in den Norden muss. Schon auf halbem Weg hinter der Grenze liegt mit dem Ringkøbing Fjord einer der besten dänischen Flachwasserspots. Ein 300 Quadratkilometer-Flachwasserrevier mit einer durchschnittlichen Wassertiefe von nur 1,5m klingt nach einem wahren Freeride-Eldorado! Entsprechend der Größe wird es auf dem Wasser nur selten richtig voll und an den Rändern des Fjords ist es quasi überall stehtief. Außerdem funktionieren Spots wie Hvide Sande bei jeder Windrichtung und sind durch riesige Stehbereiche gerade für Anfänger ideal. Aber auch die Profis kommen auf ihre Kosten: Neben Langschlägen über den Fjord und ungestörtem Manövertraining kann man sich in Ringkøbing auf extrem flachen Wasser im Speedsurfen versuchen. Praktischerweise gibt es hier unzählige günstige, kleine Ferienhäuser mit dem Komplettprogramm aus Kamin, Whirlpool und Sauna, in denen ihr euch nach einer Session richtig aufwärmen könnt. Das ist auch nötig: Wenn es in Dänemark drückt, ist das häufig nicht gerade mit Sonnenschein verbunden. Wer sich davon nicht abschrecken lässt, bekommt hier auch für ein kleines Budget einen großartigen Surfurlaub.

Beste Reisezeit: März bis November
Wind: 3-7 Bft.
Luft-Temp: 3°C bis 19°
Neo: Haube, Schuhe, und evtl. auch Handschuhe einpacken!









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