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Sylt - Windsurfspot oder Fressmeile?

Was kostet ein Besuch auf Deutschlands Promi-Insel und sind die Spots die Reise wert? Wir haben Deutschlands nördlichsten Punkt unter die Lupe genommen.

Wenn Windsurfer auf die Insel Sylt zu sprechen kommen scheiden sich meist die Geister. Die einen sprechen von einem traumhaften Inselparadies mit guten Windsurfmöglichkeiten, die anderen von einem überteuerten Touri und Promi-Treff. Fest steht, dass mit dem PWA Windsurf Worldcup der größte Windsurf-Event der Welt auf Deutschlands nördlichster und bekanntester Insel stattfindet. Über 200.000 Zuschauer lockt der Super Grand Slam in Westerland jährlich ende September nach Sylt. Aber lohnt sich der Besuch auch, wenn man selbst aufs Board steigen will? Windsurfers klärt euch auf!

Sylt - Windsurfspot oder Fressmeile?
Sylt - Windsurfspot oder Fressmeile?

Anreise
Die Wahl zwischen Autozug oder Fähre ist für Nicht-Sylter, die mit PKW unterwegs sind, eigentlich belanglos. Der Autozug ab Niebüll kostet je nach Wochentag 77 bis 90 Euro (zwei Fahrten), die Fähre lediglich zwanzig Euro weniger. Ob sich der Umweg über Rømø dann noch lohnt, sei jedem selber überlassen. Für beide Transportwege muss man mindstens eine Stunde zusätzliche Zeit einplanen. Und klar ist, man muss auch ca. 80 € mehr Reise-Budget bereit stellen, als für andere Spots. Sylt ist also eher ein Spot für einen mehrtägigen Trip, für einen Tag lohnen sich die Kosten für die Anreise mit dem eigenen KFZ eher nicht.

Ganz anders sieht es aus, wenn man sich entscheidet ohne Auto anzureisen. Die Nord-Ostsee-Bahn bringt einen ab Hamburg für sechs Euro über den Damm (Schleswig-Holstein-Ticket für fünf Personen kostet 30 €).Sperriges Windsurfequipment wird dabei mit einem Aufpreis von 4,80 Euro toleriert. Bei leeren Zügen und einem freundlichen Lächeln wird von Seiten des NOB-Personals auch gerne mal ein Auge zugedrückt. Seit ein einigen Jahren ist sogar die Anreise mit dem Flugzeug möglich. Eine durchaus interessante Möglichkeit für Surfer aus dem süddeutschen Raum. Bei rechtzeitigem Buchen kann bei Air Berlin oder Lufthansa mit etwas Glück das ein oder andere Schnäppchen ergattert werden. Egal ob auf Schienen, auf Rädern, übers Wasser oder durch die Luft: Fast im Minutentakt kommt man auf die Insel. Allerdings haben alle Transfermöglichkeiten ihren Preis.


Sylt - Windsurfspot oder Fressmeile?

Surfspots
Auf Sylt entwickelte sich in den siebziger Jahren die erste Windsurfszene in Deutschland. Durch die Worldcups und dadurch, dass die besten Windsurfer auf Sylt lebten und trainierten, bekam Sylt zwischenzeitlich den Ruf als Deutschlands Surfmekka. Tatsächlich hat Sylt die wohl beste Welle in unserem Land. An manchen Tagen läuft sie so gut, dass sie sich nicht vor südeuropäischen Topspots verstecken muss. Ein weiterer Vorteil für Sylt ist, dass bei Flut die Wattenmeerseite (Ostseite) sich mit meist ablandigen Winden und Stehtiefe perfekt für Freestyler, Slalomfahrer oder Einsteiger eignet.

Allerdings hat Sylt als Surfparadies auch reichlich Gegenstimmen. Erstens ist man enorm an die Tide gebunden. Wie man auf der Westseite die Ebbe braucht, so braucht man auf der Ostseite die Flut. Zweitens hat man durch die Onshorebedingungen meistens einen mannshohen Shorebreak. Ein Ersatzmast im Gepäck ist also Pflicht! Und drittens hat man vor Sylt eine so starke Strömung und häufig ungeordnete Wellen, dass man fast nie eine entspannte Session auf dem Wasser verbringt. Robby Naish sagte eins: „Wer auf Sylt surfen kann, der kann überall auf der Welt surfen.“










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