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PWA Sylt 2017: Es war legendär!

Neun Tage Action, drei neue Weltmeister wurden gekrönt. Das Fanatic/North-Team kann die Korken knallen lassen. Mit extra großer Galerie!

Mit der Siegerehrung endete heute der beste Windsurf-Worldcup auf Sylt seit vielen Jahren. An ganzen neun von zehn Tagen(!) gab es Action auf der Nordsee, teilweise bei bis zu neun Windstärken und masthohen Wellen. Es konnten zwei Foil-Eliminations, zwei Slalom-Eliminations, eine Double Elimination im Waveriding der Herren, eine Double im Freestyle und fast eine ganze Double im Waveriding der Damen ausgefahren werden. Weil sie so viel in so krassen Bedingungen auf's Wasser mussten, klagten einige Fahrer, dass sie sich fühlen, als hätte sie ein LKW überfahren. Dieser Worldcup war ein absoluter Prestigegewinn für die gesamte Sportart. Ganze 210.000 Zuschauer waren direkt vor Ort, mit der Berichterstattung in Fernsehen und Radio über Philip Kösters vierten Weltmeistertitel dürften viele Millionen Menschen erreicht worden sein.

PWA Sylt 2017: Es war legendär!

Wave
Höhepunkt des Worldcups war der Moment als sich Philip Köster mit dem Erreichen des dritten Platzes in der Double Elimination den Weltmeistertitel sicherte. Der 23-Jährige hatte sich in der letzten Saison bei einem Trainingsunfall in West-Australien verletzt. Nach einer langwidrigen Reha kann er sich jetzt über ein perfektes Comeback freuen. Das Event gewann der bis dato amtierende Weltmeister Victor Fernandez mit einer sensationellen Show. Er war vor Sylt definitiv der beste Fahrer auf dem Wasser. Er beendete die Saison punktgleich mit Köster, wurde durch die Tie-Break-Regeln das zweite mal in seiner Karriere nur Vizeweltmeister. Bei den Damen war die Spanierin Iballa Moreno nicht zu schlagen und wurde mit dem Sieg auf Sylt zum vierten Mal hintereinander Weltmeisterin im Waveriding. Lina Erpenstein wurde beste Deutsche auf Rang vier und beendete die Saison damit auch in der Weltranglistente als Vierte.

Freestyle
Gollito Estredo bewies einmal mehr, dass im Freestyle kein Weg an ihm vorbei führt. Der Venezolaner fuhr das Finale gegen seinen ärgsten Widersacher Amado Vrieswijk. Er zog seine atemberaubende Show durch und crashte trotz masthohem Weißwassers nicht einen Move. Damit verteidigte er seinen Titel und konnte heute hochverdient seinen achten Weltmeister-Titel mit nach Hause nehmen. Leider kamen die deutschen Freestyler Julian Wiemar, Marco Lufen und Adrian Beholz nicht über einen geteilten 25. Platz hinaus.

Slalom und Foil
Im Slalom zeigte der amtierende Formula-Weltmeister Vincent Langer seine ganze Klasse. Er war in quasi jedem seiner Heats als erster an der Startlinie. Obwohl er regelmäßig nur auf der nationalen Tour mitfährt, lehrte er die gestandenen Worldcupper das Fürchten. Der Lohn ist ein sensationeller zweiter Rang des Kielers, eine Platzierung, die seit Jahren kein deutscher Slalomfahrer mehr am Brandenburger Strand erreicht hat. Den Sieg holte sich Österreichs Slalom-Rakete Marco Lang. Bester Deutscher im Foilen war Sebastian Kördel aus Radolfzell auf Platz zwölf.


PWA Sylt 2017: Es war legendär!

Richtig freuen können sich die Marken Fanatic und NorthSails. Ihr Team holte im Wave der Herren und im Freestyle den Event-Sieg, im Slalom sogar die ersten zwei Podiums-Plätze. Im Foil sprang dank Jordy Vonk Platz 3 heraus. Gollito Estredo holte einen Weltmeistertitel für das Team.

Die Worldtour geht jetzt in eine längere Pause. Leider fiel der Worldcup auf Maui wegen Finanzierungsproblemen weg, aber im Slalom steht noch das Saison-Finale auf Neu-Kaledonien vom 21. bis 26. November 2017 aus. Wir werden natürlich berichten.

Stay tuned!

Fotos: PWA/John Carter

Die neuen Weltmeister
Waveriding Herren: Philip Köster (Starboard / Severne)
Waveriding Damen: Iballa Moreno (Starboard /Severne)
Freestyle Herren: Jose „Gollito“ Estredo (Fanatic / North)

Die Sieger von Sylt
Waveriding Herren: Victor Fernandez Lopez (Fanatic / North)
Bester Deutscher: Philip Köster auf Platz 3 (Starboard / Severne)

Waveriding Damen: Iballa Moreno (Starboard /Severne)
Beste Deutsche: Lina Erpenstein auf Platz 4 (Patrik / Severne)

Freestyle Herren: Jose „Gollito“ Estredo (Fanatic / North)
Beste Deutsche: Marco Lufen, Julian Weimar, Adrian Beholz auf Platz 25

Slalom Herren: Marco Lang (Fanatic / North)
Bester Deutscher: Vincent Langer auf Platz 2 (Fanatic / North)


Alle Bilder (28):
Titel Nr. 4: Philip Köster.
Bester Deutscher im Slalom: Vincent Langer.
Erster Sieg der Karriere: Marco Lang.
Backside: Victor Fernandez.
Jetzt geht es nach Hause.
Die Event-Sieger aus dem Fanatic/North-Team.
Land unter: Neun Tage Wind hinterlässt Spuren.
Stolz: Gollito Estredo.
Goiter: Philip Köster.
Hatte immer die Oberhand: Gollito Estredo.
Welt- und Vizeweltmeisterinnen: Die Moreno Twins.
Perfektes Comeback: Philip Köster.
Masthohes Weißwasser: Perfekte Freestyle-Bedingungen?
Einhändig: Gollito Estredo.
Beste Deutsche: Lina Erpenstein.
Das Duell der Könige: Köster vs. Fernandez.
Bester Deutscher auf dem Foil: Sebastian Kördel.
Der neue Vizeweltmeister: Victor Fernandez.
Pushloop-Forward: Ricardo Campello.
Lassen die Korken knallen: Lang und Langer.
Double Forward: Gollito Estredo.
Stalled Forward: Victor Fernandez.
Epische Action auf Sylt.
Die alte und neue Weltmeisterin: Iballa Moreno.
Backloop: Klaas Voget.
Backside Aerial: Iballa Moreno.
Auch in den Top-10: Leon Jamaer.
Sein größter Erfolg: Marco Lang.


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