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PWA Sylt 2018: Ein Tag zwei Disziplinen

Am zweiten Tag wurden insgesamt vier Eliminations ausgefahren. Diesmal standen Slalom und Foil Wettkämpfe auf dem Tagesprogramm.

Nachdem am gestrigen Tag das Event mit der Königsdisziplin Wave gestartet wurde, stand Tag 2 unter dem Stern der Slalom und Foilfahrer. Um 10:30 wurden die ersten Foil-Rennen gestartet und in einem fast nahtlosem Übergang wurden die Slalompiloten auf die Nordsee geschickt. Am Ende des Tages konnten zwei Foil- und Slalom-Eliminations in den Büchern verbucht werden. Der Wind ließ die meisten Rider auf Segel zwischen 7,5-8,5 qm zurückgreifen, die Sylter Welle verlangte ihnen maximale Konzentration an den Tonnen und auf der Gerade ab. Die deutschen Slalom und Foil Racer konnten in den ersten Runden einige gute Platzierungen herausfahren, dennoch blieb für sie eine Top 10 Platzierung aus. Malte Reuscher kam nach dem langen und intensiven Race Tag als bester deutscher mit dem 12. und 13. Platz vom Wasser.

PWA Sylt 2018: Ein Tag zwei Disziplinen

Foil Elimination 1 und 2
Die Disziplin Foil Racing zeigte am zweiten Tag, warum sie so wichtig für PWA Stops geworden ist. Bei gerade einmal 4 Windstärken ist es schon möglich ordentliche Wettfahrten austragen. Matteo Iachino gehört nicht nur auf dem Slalom Brett zu den Weltbesten Piloten, er zeigte heute eine unglaubliche Kontrolle in den schwierigen und welligen Bedingungen vor Sylt. Beide Foil-Eliminations finishte der Italiener auf dem ersten Platz. Antoine Albeau kam in einigen Rennen dicht an den Italiener heran, musste sich allerdings mit einem zweiten Platz zufrieden geben. Der Franzose Nicolas Goyard wuchs in den schwierigen Bedingungen über sich hinaus und beendete die heutigen Foilrennen auf dem dritten Platz.
Als bester Deutscher konnte Malte Reuscher finishen. Mit einem 12. Platz verpasst er den Einzug in die Top 10.

Slalom Elimination 1 und 2
Gegen Nachmittag wurden die Bedingungen noch einmal besser und der Wind frischte auf gute 5 Beaufort auf.
Einige Fahrer taten sich sichtbar schwer in den rauen Bedingungen eine gute Leistung abzurufen. Für Gunnar Asmussen verliefen die ersten Runden vielversprechend. Der Flensburger fuhr in der ersten Elimination bis zum Viertelfinale vor, kam allerdings im entscheidenden Rennen nur als siebter über die Ziellinie.
Im Rennen um den Titel sammelte Antoine Albeau wichtige Zähler und beendete den Tag auf dem zweiten Rang hinter Pierre Mortefon, der die erste Elimination für sich entscheiden konnte. Antoine Questel komplettiert mit einem dritten Platz das Podium. Malte Reuscher rief auch im Slalom eine starke Leistung ab und gewann das kleine Finale der ersten Elimination, schied im Rennen darauf leider denkbar knapp aus. Platz 13 für den in Italien lebenden Racer.


PWA Sylt 2018: Ein Tag zwei Disziplinen
Jordy Vonk fuhr gute Rennen

Statements der Fahrer
Der sympathische Holländer und aktuell fünfter der Jahreswertung sagte:”Heute morgen beim Foilen war ich mit meinem 10er unterwegs, beim Slalom am Nachmittag konnte ich dann auf 7,7 qm gehen. Die Bedingungen waren in beiden Disziplinen schwierig, sehr wellig und windig. Es war super anstrengend da draußen gut zu fahren. Die Foil-Races konnte ich auf dem 13. Platz beenden, der Foil-Prototyp den ich in den Rennen gefahren bin funktioniert Top! Beim Slalom hab ich einen guten Start hingelegt, im ersten Finale war ich ziemlich dicht an Pierre dran. Die zweite Elimination verlief nicht wie erhofft, ich flog im Viertelfinale raus. Alles in allem war es ein durchmischter Tag mit einigen Fehlern, trotzdem bin ich happy.”

Michele Becker kommentierte nach dem Rennen:”Die Bedingungen waren schön, sahen von Land allerdings schöner aus. Ich war mit 7,7 qm ziemlich gut bedient, durch kleine Timing Fehler an den Tonnen hat man bei den Wellen ziemlich schnell Speed verloren. Des weiteren könnte man sagen, dass ich mich in einigen Rennen mit den falschen Leuten angelegt habe. Über den Kurs gesehen, bin ich allerdings sehr zufrieden. Auf Sylt zählt halt der gute Start und die richtige Welle an der Halsentonne.”

Moritz Bochnia:”Mit dem Medium Brett und 7,8 qm Segel hab ich klar die richtige Entscheidung getroffen. In der ersten Elimination fuhr ich knapp auf den fünften, bis zur dritten Tonne hatte ich einen guten Kampf mit dem Franzosen Macquaert. In der zweiten Elimination lief es besser, ich konnten einen guten Start hinlegen und konnte eine Runde weiterkommen. Es ist aber klar zu erkennen, dass das deutsche Level gestiegen ist. Die Top 10 aus dem DWC sind fast alle eine Runde weitergekommen und in den Rennen waren alle dicht beieinander.”

Für Sonntag früh sehen die Bedingungen noch gut aus. Das erste treffen der Fahrer ist auf 8 Uhr angesetzt, mit dem ersten möglichen Start um 8:30.
Wir werden weiterhin täglich berichten.

Stay tuned !

Fotos: PWA/John Carter

Ergebnisse Slalom
1. Pierre Mortefon (Fanatic / Duotone)
2. Antoine Albeau (RRD / Neilpryde)
3. Antoine Questel (Starboard / S2 Maui)
4. Ross Williams (Tabou / GA-Sails)
5. Cyril Moussilmani (RRD / Severne Sails)
6. Matteo Iachino (Starboard / Severne)
7. Julien Quentel (Patrik / Avanti Sails)
8. Basil Jacquin (RRD / Point-7)
9. Nicolas Warembourg (JP / Neilpryde)
10. Andrea Ferin (RRD / Challenger)

Ergebnisse Foil
1. Matteo Iachino (Starboard / Severne)
2. Antoine Albeau (RRD / Neilpryde)
3. Nicolas Goyard (Tabou / GA-Sails)
4. Alexandre Cousin (Patrik / GA-Sails)
5. Julien Bontemps (JP / Neilpryde)
6. Amado Vrieswijk (JP / Severne)
7. Antoine Questel (Starboard / S2 Maui)
8.Mateus Isaac (JP / Neilpryde)
9. Arnon Dagan (RRD / Neilpryde)
10. Steve Allen (Patrik / Severne)


Alle Bilder (16):
Mortefon führt
Sebastian Kördel
Ethan Westera
Action an der Tonne
Arnon Dagan
Richtiges Timing war heute entscheidend
Matteo führt
Balz Müller zeigt die andere Seite des Foil Windsurfens
Steven van Broeckhoven mit neuem Gun Sails
Quentel in der Halse
Nico Prien an der Tonne
Top Wetter für die Besucher des Worldcups
Antoine Albeau


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