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Red Bull Storm Chase 2019: Jaeger Stone triumphiert

Nach über drei Jahren Wartezeit fand der Red Bull Storm Chase in Irland statt. Das Warten hat sich gelohnt, denn das was die Fahrer zeigten wurde so noch nie gesehen. Ein unfassbares Event findet mit Jaeger Stone einen wohlverdienten Sieger.

Der Red Bull Storm Chase 2019 war einfach gesagt brutal! Windsurfen in unhaltbaren Bedingungen. Acht der besten Wave Windsurfer stellten sich am zweiten Wettkampftag gegen 130 Km/h Wind und Wellen, die weit über Masthoch waren. Die Bucht von Magheraroarty im Nordwesten Irlands, warf zornige Brecher an den Strand und der Wind nahm alles mit, was nicht niet- und nagelfest war. Maximaler Respekt an alle acht Storm Chaser die sich in derartigen Bedingungen in den irischen Luftraum gejagt haben.

Das Sturmtief traf am Sonntagmittag nach einem eher ruhigen Morgen mit voller Breitseite auf die Küste in der Region Donegal und setzte dem Event noch einmal die verdiente Krone auf.

Der Wettkampf
Ricardo Campello kommentierte am frühen Morgen bereits, dass es zum Glück gefühlt etwas wärmer als am ersten Contest Tag sei. Angenehme acht Grad zeigte das Thermometer am Big Tuesday an. Die ersten Runden wurden gegen Vormittag gestartet, auch am zweiten Wettkampftag fanden die ersten Heats am Riff in Luv statt, später als der Wind dann absolut aufdrehte wurde auf den Beachbreak weiter in Lee zurückgegriffen. Die Fahrer waren mit Segeln zwischen 3,0qm und 3,3qm mehr als bedient.

Red Bull Storm Chase 2019: Jaeger Stone triumphiert
Red Bull Storm Chase 2019: Jaeger Stone triumphiert
Auf den Punkt: mit Platz 3 zeigt Leon, dass er ganz oben angekommen ist.

Jaeger Stone
Der 28. jährige Australier Jaeger Stone sah zum ersten Mal in seinem Leben Schnee und ist vorher noch nie unter derartigen Umständen gesurft. Diese scheinbar widrigen Bedingungen hielten ihn aber nicht davon ab wirklich das Maximum an Performance zu zeigen. Nach einem wohlverdienten Sieg kommentierte Jaeger: “Es war absolut geisteskrank sich in solchen Bedingungen zu messen. Es war böse, massiv und kalt. Den Contest zu gewinnen fühlt sich unmenschlich an, das konnte ich noch nicht wirklich sacken lassen - Ich versuche grade noch meine Hände aufzutauen!”

Philip Köster
Philip Köster surfte unfassbar stark, gerade auf der Welle konnte er seine Karten ausspielen. In einem über masthohen Set setzte Köster zu einem Goiter into 360 an, fiel auf die Welle und riss das Segel mit purer Willenskraft wieder aus dem Weißwasser heraus. Köster ist einfach eine Maschine!

Leon Jamaer
Der 29. jährige Kieler lieferte eine grundsolide Show ab, während andere Fahrer noch mit den Bedingungen kämpften, flog Leon schon im Orbit. Der inoffizielle Titel der meisten abgerittenen Wellen geht ebenfalls an ihn. Mit Platz 3 zeigt er, dass er ganz oben angekommen ist.

Robby Swift
Mit 3,0qm seinen Stil auf der Welle zu zeigen gelang Robby Swift enorm gut, der Wahl-Hawaiianer schmiss Wave 360s an tonnenschwere Lippen - ein wohlverdienter vierter Platz für ihn.

Ricardo Campello
Ricardo Campello taute am zweiten Wettkampftag auf, er setzte zum Double Pushloop an, unkontrolliert kontrolliert ist hier die beste Beschreibung für das was er versuchte, denn sich bei 60 Knoten in ein noch nie gestandenes Manöver zu werfen ist unglaublich.


Red Bull Storm Chase 2019: Jaeger Stone triumphiert
Thomas Traversa konnte seinen Titel nicht verteidigen, lieferte aber wie alle Fahrer eine geniale Show ab.

Zusammengefasst lieferten alle Fahrer eine geniale Show ab, die nur mit höchstem Respekt entlohnt werden kann. Bis zum Spotwechsel am Mittag hätte jeder der Fahrer den Wettbewerb gewinnen können. Tomas Traversa setzte in hohl brechenden Sections der Welle zu massivsten Aerials an. Dany Bruch, der bereits am Sonntag den Wipe Out des Tages hinlegte bekam auch am Dienstag die reinste Naturgewalt zu spüren, als er von einer Welle abgeräumt wurde und von einer weiteren auf das Riff gespült wurde. Jaeger Stone sicherte sich mit dem Bonus für den fettesten Wave Hit die entscheidenden Punkte.

Die Fahrer des Red Bull Storm Chase sind an den Rand des machbaren gegangen, aber auch die gesamte Crew hat den reibungslosen und sicheren Ablauf garantiert. Einfach genial, dass so etwas im Windsurfen möglich ist.

Fotos: John Carter, Sebastian Marko, Jörg Mitter

1. Jaeger Stone (Severne/ Starboard)
2. Philip Köster (Severne/ Starboard)
3. Leon Jamaer (Neilpryde/ JP-Australia)
4. Robby Swift (Neilpryde/ JP-Australia)


Alle Bilder (72):
Ricardo Campello
Danny Bruch
Philip Köster
Ricardo Campello
Ricardo Campello
Philip Köster
Leon Jamaer
Danny Bruch
Philip Köster
Adam Lewis
Siegerehrung
Jaeger Stone
Die Athleten 2019
Jaeger Stone
Mit 8 Grad war es am Dienstag deutlich wärmer
Philip Köster
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Danny Bruch
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Ricardo Campello
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Airtime: Jaeger Stone
Jaeger Stone
Thomas Traversa
Danny Bruch
Thomas Traversa
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Philip Köster
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Philip Köster
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Adam Lewis
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Jaeger Stone gewinnt den RBSC 2019
Blick in die Bucht
Adam Lewis
Jaeger Stone
Robby Swift
Robby Swift
Robby Swift
Robby Swift
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Ricardo Campello
Robby Swift
Thomas Traversa


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