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Red Bull Storm Chase: Tag 1 in Irland

Bloody Sunday! Am Sonntag feuerte es bereits ordentlich aus allen Kanonenrohren. Die Fahrer sahen sich wirklich extremen Windsurfbedingungen ausgesetzt. Schnee, Hagel, Regen, Sonnenschein und das ganze bei angenehmen Minusgraden im Windchill gepaart mit 120 km/h Böen.

Das Tief, welches Sonntag auch in vielen Teilen Deutschlands für Chaos sorgte, bot perfekte Bedingungen für ersten Wettkampftag des Red Bull Storm Chase und lieferte einen kleinen Vorgeschmack auf das, was uns noch erwartet.

Die Fahrer schossen sich á la NASA Manier am Spot mit dem Namen Magheraroarty in den Orbit. Philip Köster lieferte bei Atomhack mit seiner Performance ganz klar ab und rückte sich in die Favoritenrolle. Alle Fahrer zeigten unfassbare Kontrolle und setzten stalled Double Forwards, mega Sprünge und Wellenritte an mächtige Sections der Wellen. Windsurfen ist wohl die einzige Sportart, die man bei derart extremen Wetterverhältnissen noch händeln kann. Für Dienstag stehen alle Zeichen auf Weltuntergang. Der Local und Ire Timo Mullen surft den Spot seitdem er 14 Jahre alt ist und sagt, dass er noch nie so eine krasse Vorhersage gesehen hat.

Red Bull Storm Chase: Tag 1 in Irland
Red Bull Storm Chase: Tag 1 in Irland

Wettkampftag 1
Es wurden insgesamt drei Heats mit etwa 15 Minuten Dauer gefahren. Die Bucht von Magheraroarty bot die Möglichkeit gleich an zwei unterschiedlichen Peaks zu surfen. Zuerst wurden zwei Heats weiter oberhalb in Luv gefahren, gigantisch und brutal wären hier die besten Attribute. Der dritte Heat wurde dann weiter innerhalb der Bucht angesetzt, wo es tendenziell sortierter lief, wenn man es so nennen kann. Die Fahrer haben die Möglichkeit Punkte über beide Wettkampftage zu sammeln, es wird also nicht in einem K.O.-System gefahren, sondern die besten fünf Wellen und fünf besten Sprünge aus beiden Tagen werden gewertet, getreu dem Motto Go Big or Go Home!


Red Bull Storm Chase: Tag 1 in Irland

Für den deutschen Leon Jamaer sieht es derzeit gut aus, er konnte im dritten Heat einen absolut perfekten und knöcheltrockenen Push-Forward springen und buchsiert sich nach dem ersten Tag auf den dritten Platz. Der Australier Jaeger Stone sah zum ersten Mal in seinem Leben Schnee und scheint sich nach zwei Sessions bestens an die kalten Temperaturen gewöhnt zu haben. Dany Bruch legte den Crash des Tages hin, zum Glück überstand er ihn unversehrt. Ricardo Campello wirkt noch ein wenig eingefroren, der Triple lag gestern in weiter Ferne, allerdings sollte man ihn nie unterschätzen, wenn der Venezolaner seine fünf Minuten zündet, kann es schnell Epic werden!

Philip Köster fuhr zum zweiten Mal in seinem Leben ein Segel das kleiner als 3,7qm ist und sitzt nach Tag eins auf der Pole Position.

Was Dienstag anrollt, wird dick und zwar so richtig!

Wir halten Euch weiterhin auf dem Laufenden.
Stay tuned!

Fotos: John Carter, Sebastian Marko, Jörg Mitter

Ergebnisse nach dem ersten Sturmtag
1.Philip Köster
2.Jaeger Stone
3.Leon Jamaer
4.Thomas Traversa


Alle Bilder (50):
Ricardo Campello kann definitiv mehr!
Leon Jamaer kennt die kalten und rauen Bedingungen bestens
Köster nach Tag 1 auf der Pole Position
Voller Körpereinsatz
Leon ist in guter Form
Campello wählt den Notausstieg
Philip Köster im dritten Heat
Köster und Campello im Heat
Der Venezolaner im Orbit
Der Gesichtsausdruck sagt alles
Schuhe, Handschuhe und Haube sind eher ungewohnt für Jaeger
Ricardo Campello vergewissert sich, ob die Hände noch da sind
Leon Jamaer sprang einen perfekten Push Forward
Campello auf Flight Sails
Gehirnfrost kannte Ricardo bisher nur vom Eis essen
Schnee, Hagel, Sonne alles war dabei
Dany Bruch auf dem Weg nach draußen
Jaeger Stone in rauer See
Leon findet den Absprung
Ricardo Campello
böse
Köster trotz der Kälte gut drauf
Ausstieg Nummer 2 für Campello
Philip Köster, ein Tier!
Jäger Stone muss warme Gedanken gehabt haben, denn er überzeugte mit seiner Leistung
Adam Lewis in heimatlichen Gefilden
Köster drückt ab
120km/h Windspitzen
Thomas Traversa beim eisbeinigen Backloop
Campello erbittet Landeerlaubnis in Magheraroarty
Adam Lewis rotiert
Thomas Traversa mit knapp 70 Kilo der leichteste
Köster und Campello
Robby Swift kämpft sich raus
Es war kalt!
Die Erwartungen an Campello steigen
Philip Köster
Sich bei 100 Km/h Wind zu unterhalten hat etwas von stiller Post
Dicke Lippe! Swift küsste unfreiwillig den Gabelbaum
Wechselnde Wetterbedingungen
Philip Köster schaut sich die Landung an
Konstant, was Traversa gestern ablieferte
Die Leon Jamairline hebt ab
Wave 360 von Tomas in einem ungemütlichen Teil der Welle
Unglaubliche Höhe
Ricardo Campello
Robby Swift taut auf
Competion Area
Köster entkommt der Waschmaschine
Vielflieger Jamaer


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