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FreeWave vs. TriWave: Welcher Thruster passt zu dir? - Teil 2


Auf der Welle
Es ist selbstverständlich, dass beide Boards extrem gut halsen, aber es wird spannend, wenn man anfängt, Turns in Wellen zu fahren…

Dem FreeWave liegt das Waveriding über den hinteren Fuß eher, obwohl man sich natürlich auch auf den vorderen Fuß stellen kann, um das Board durch den Turn zu pressen. Es ist jedoch nicht ganz einfach, es stabil auf der Kante zu halten. Wenn man angepowert oder auch überpowert unterwegs ist, wird es sogar anstrengend, da dann ein extremer Druck auf die Rail nötig ist. Das bedeutet, dass man entweder sehr gut und kräftig sein muss - oder man erlaubt dem Board einen weiteren Radius.

Beim TriWave sind es gerade die Shape-Details, die das Angleiten und den Top speed verschlechtern, die nun zum Zug kommen: Das TriWave kann viel aggressiver gefahren werden (und liebt es sogar). Man kann es richtig rumreißen, wobei es immer fehlerverzeihend und angenehm kontrollierbar bleibt. Wenn man etwas mehr angepowert ist, lässt der ausgeprägterere Rocker die Rail stärker greifen, damit man noch immer enge Turns fahren kann. Im Gegensatz zum FreeWave kann man mit diesem Board problemlos auch angepowert harte und enge Turns fahren. Auch bei den Topturns dreht das TriWave ohne Nachzudenken so snappy und hart wie der Fahrer nur kann, während der FreeWave einen weiteren Radius benötigt. Für den Übergang vom Bottom- zum Topturn braucht man ebenfalls viel weniger Aufmerksamkeit, Sorgfalt und Mühe.

FreeWave vs. TriWave: Welcher Thruster passt zu dir?
FreeWave vs. TriWave: Welcher Thruster passt zu dir?

Welches Board für wen?
Zu wem passt nun welches Board? Nun, es kommt darauf an, welcher Typ Windsurfer du bist, und in welchen Bedingungen du hauptsächlich unterwegs bist.

Das FreeWave ist auf einfaches, frühes Gleiten und Vollgas-geben ausgelegt, hat jedoch auch noch ausreichende Dreheigenschaften für einen durchschnittlichen Wave-Tag. Das FreeWave wird perfekt zu dir passen, wenn du ein Küsten-Heizer bist, du springen liebst, eigentlich nur Backside-Turns fährst, und du dein Board primär zum Verheizen deiner Freunde brauchst. Du bist eher bei auflandigem bis schrägauflandigem Wind bei knie- bis hüfthohen Ostseewellen unterwegs, willst mit deinem Board aber auch an diesen wenigen perfekten Tagen rausgehen - dann ist das FreeWave das richtige Board.

FANATIC FREEWAVE 96 TE
Länge: 234 cm
Breite: 61 cm
Finne: MFC TF 2 × 12 cm SlotBox / 1 × 19 cm Center Power Box Finne beim 96l CWS: 26 cm Single
Gewicht: 6.55 kg
Bauweise: IC/LF - Innegra Carbon Light Technology (double and single)
Segel: 4.5 – 6.7 m2
Das TriWave kann auch alles von dem oben genannten, überzeugt aber darüber hinaus, wenn es um echtes Frontside-Waveriding geht. Also wenn der Fahrer die Fähigkeiten hat, durch aggressive und enge Turns zu fahren. Dieses Board passt zum überzeugten Waverider, der ein größeres Waveboard braucht und immer auf der Suche nach den besten Wavebedingungen der Gegend ist. Beim Surfen bist du selten außerhalb der brechenden Zone unterwegs, denn alles was nicht Springen und Abreiten ist, ist Zeitverschwendung. Zusätzlich bist du ein technisch guter Waverider (oder willst einer werden,) der seine Frontside-Waverides verbessern will und dafür sein Gewicht deutlich in Richtung des vorderen Fuß verlagert, damit das Board durch den Bottom Turn beschleunigt.

Zusammengefasst
Die FreeWave-Boards wurden auf der Welle deutlich besser, während sie die „Free“-Eigenschaften behielten, die sie so unglaublich beliebt gemacht haben. Sie haben so die Grenze zwischen den FreeWave-Boards und (älteren) Waveboards dieser Größe verwischt. Aber auch die New School Waveboards (besonders in den größeren Größen) sind viel besser geworden. Sie sind nun viel einfacher zu fahren, womit ihr Potential zugänglicher geworden ist. Sie sind jedoch immer noch High-End-Leistungsmaschinen ohne Limits und sollten auch als solche gesehen werden.

FreeWave vs. TriWave: Welcher Thruster passt zu dir?

Um das beste Board für dich zu finden, musst du ehrlich zu dir selbst sein und dir darüber klar werden, wo du normalerweise surfst, in welche Bedingungen, und was du üblicherweise machst, wenn du windsurfst. Du musst dich folgendes fragen: Gucke ich wirklich jedes Mal, wenn ich zum Strand fahre, ob ich einen Turn fahren kann? Denke ich auf jedem Schlag über meinen nächsten Wave-Ride nach? Ist Wellen zu reiten das, wonach ich suche und das, was ich wirklich machen will? Falls ja, dann suchst du nach dem TriWave.

Wenn du jedoch deine Spots und Bedingungen wechselst, du einfach nur ins Waveriding einsteigen willst oder du bei einem Großteil deiner Sessions nicht in den Wellen unterwegs bist, dann ist der FreeWave dein Board.





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