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Starboard WindSUP - Teil 2


Auch auf dem Wasser nahm die Zahl der Schaulustigen nicht ab. Ganz im Gegenteil! Der gesamte Strand war voll mit Menschen, sie sonnten sich, dem ein oder anderen mag vielleicht ein bisschen langweilig gewesen sein. Ein (Leichtwind-) Windsurfer war zu diesem Zeitpunkt eine willkommene Unterhaltung. So kam es, und dieser Aspekt ist wirklich interessant, dass wir vor einem größeren Publikum surften, als an jedem noch so perfekten Hanstholm Tag. Wer sonnt sich auch schon bei 12° Celsius und 30 Knoten Nordwestwind? Schade, dass Windsurfen an solchen „schönen“ Leichtwindtagen nur noch so selten stattfindet. Das wäre wohl die beste Werbung für unseren wunderschönen Sport!

Sicherlich wird jetzt kein Waver, Racer oder Freestyler sein heiliges Brett im nächsten Shop in Zahlung geben, nur, um bei Leichtwindbedingungen herumalbern zu können. Dennoch bietet dieses Konzept ein riesiges Spaßpotenzial unterhalb der Gleitgrenze. Windsurfen an einem sonnigen, heißen Tag, an einem Tag, an dem die Freundin und die Kids Lust darauf haben, am Wasser zu entspannen oder zu toben, grillen, eine Runde Sup’en, Leichtwindfreestyle, Jung und Alt haben auf dem gleichen Board Spaß, Freunde probieren es auch mal aus. All das sind Szenarien, die mit dem WindSUP von Starboard möglich scheinen, ohne die normalerweise mit Anfängerboards verbundenen Unhandlichkeit. Es passt unter ein Bett, kann komfortabel im Kofferraum transportiert werden und im Rucksack an den Strand getragen werden. Das ist, bei aller Liebe zur Performance, wirklich cool.

Starboard WindSUP
Starboard WindSUP

Schon während der ersten Schläge auf dem Wasser konnten wir uns das Grinsen nicht verkneifen. Das Starboard eröffnet einem eine längst vergessene Seite des Windsurfens, bei der es um das pure, unbeschwerte Vergnügen auf dem Wasser geht. Allerdings waren wir auch von den Leistungen des WindSUPs überrascht. Der erste positive Eindruck dabei ist, dass es sich in keiner Weise wie ein aufblasbares Board anfühlt. Das Unterwasserschiff fühlt sich steif an, Flex ist kaum zu spüren. Im Gegensatz zu anderen windsurftauglichen SUPs sind die Amwindeigenschaften des Starboard erstaunlich gut, wovon Ein- und Aufsteiger gleichermaßen profitieren. Für ein Board dieser Größe fühlt es sich außerdem überraschend leicht und agil an, nur bei starkem Chop wird es etwas unruhiger. Vor allem im SUP - Einsatz macht sich diese Eigenschaft bemerkbar. Trotzdem kann es uneingeschränkt als Einsteiger – SUP empfohlen werden. Es dümpelt flott durch das Wasser und Luft scheint gegenüber Schaum bei leichtem Wind keine Nachteile zu haben. Im Gegenteil, durch das leichte Gewicht beschleunigt das WindSUP zügig. Das Segel verfügt, trotz seiner Oldschool–Optik, über alle Vorteile eines modernen Segels. Es fühlt sich leicht, lebendig und manöverfreudig an, was vor allem auffällt, ist jedoch seine sanfte und doch konstante Kraftentfaltung, die perfekt mit dem Windsup harmoniert.

Am Ende dieses Tages konnten wir uns alle ein klares Urteil erlauben. Jeder, der eine Runde auf dem WindSUP drehte, kehrte mit einem breiten Grinsen aber auch vor allem mit der Gewissheit eines qualitativ hochwertigen Produktes zurück. Das Starboard WindSUP ist nach dem allgemeinen Credo perfekt für Einsteiger und für Leichtwind geeignet. Starboard hat das aufblasbare System hervorragend umgesetzt, nicht die geringste Spur eines gummiartigen Schlauchboots sind dem WindSUP anzumerken. Eigentlich sollte jeder Windsurfer solch ein Board besitzen. Es erweitert Windsurfen und den Spaß am Windsurfen um ein riesiges Feld und ist das beste Bindeglied, um Windsurfen zu einer gesellschaftsfähigen Sportart mit Freundin, Familie und Freunden zu machen.

Starboard WindSUP

Einen Wermutstropfen gibt es bei diesem Lobgesang jedoch leider doch. Es ist der Preis. 1599€ für das Board ohne Rig. Für ein solches Produkt, das von seinen Eigenschaften eine große Rolle in der Kommunikation der Sportart Windsurfen zu einem breiten Publikum spielen könnte, scheint diese Preiskategorie kontraproduktiv. Unter 1000€ wäre es unserer Meinung nach ein Kassenschlager. 1599€ sind schon eine andere Investition, die man sich genau überlegen muss! Trotzdem ist und bleibt es ein tolles Konzept!



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