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Adi Beholz - Freestyle nicht nur auf dem Wasser - Teil 2


Denn Adi gab nicht auf, sah jede Niederlage als Gewinn an Erfahrung. Dem Loch im Geldbeutel begegnete er mit einer Müsli- und Thunfisch-Diät, umging teure Unterkünfte während der Weltcups, indem er stets ein Zelt im Reisegepäck hatte, und verzichtete auf unnötigen Schnick-Schnack wie z.B. eine zweite Badehose. Langsam arbeitete Adrian sich nach vorne, schaffte 2013 den Sprung in die Top 16 der Weltrangliste - eine wichtige Hürde, die bedeutet, dass man auf Weltcups gesetzt ist, sich dadurch unangenehme Erstrundengegner erspart und erst in der dritten Runde auf die Big Names trifft. Sponsorenverträge und regelmäßige Preisgelder waren damit sichergestellt. Doch Adrian schaltete nochmal einen Gang hoch.

Adi Beholz - Freestyle nicht nur auf dem Wasser
Adi Beholz - Freestyle nicht nur auf dem Wasser

Während sich viele renommierte Fahrer ihre Winterziele nach den Wasserfarben und dem Caipirinha-Preis auswählen, suchte sich Adi Trainingsreviere, die die Bedingungen der Tour-Stopps abbildeten - Bonaire für Flachwasser und Leichtwind, Jericoacoara für starken Wind von rechts, Südafrika für ruppige Wind von links Bedingungen. Auf dem Wasser übt Adi nicht nur Manöver, die sich gut auf Videos machen. Er trainiert Wettkampf-orientiert und mit System, gleichzeitig aber immer mit einem scheinbar festgetackerten Grinsen im Gesicht. Als Ergebnis kletterte er auf den 12. Platz im aktuellen Freestyle-Overall-Ranking.


Adi Beholz - Freestyle nicht nur auf dem Wasser

In den vergangenen zwei Wettkampf-Jahren leistete sich Adi kein einziges Ausreißer-Resultat, kann Disziplinen-übergreifend als der konstanteste deutsche Fahrer auf der Worldtour bezeichnet werden. Das Startup-Unternehmen Beholz ist inzwischen rentabel geworden und die Zeit, in der ein Ersatz-Mast im Reisegepäck seinem Zelt weichen musste, endgültig vorbei. Stattdessen baute sich der Ja-Mann in Kiel sogar eine Art festen Wohnsitz auf, insofern ein Schrebergarten-Grundstück mit einer Lebkuchenhaus-ähnlichen Hütte diesem Namen gerecht wird.



Alle Bilder (24):
Trotz vieler Reisen liebt Adi Freestyle auf heimischen Gewässern.
Adi Beholz beim PWA Worldcup auf Fuerteventura.
Wave Session zur Entspannung vom
Sunset-Session auf Bonaire.
Kein anderer Deutscher Profi fuhr im vergangenen Jahr bei jedem PWA Worldcup unter die Top15 - Disziplinenübergreifend.
Die Definition von optimistisch könnte
Flugshow auf Bonaire.
Adi arbeitet beharrlich für seinen Erfolg.
Adi lebt den Reggae Life Style - aus Überzeugung.
Der 24-Jährige hat seine Surfkarriere am Bodensee begonnen.
Heute kann er sich mit den besten Freestylern der Welt messen.
Die vergangenen Saison beendete Adi Beholz auf Platz 12 der Weltrangliste...
Für den Surfsport verzichtet Adi auf Dinge, die für andere unverzichtbar wären.
Adi, man sieht dein Brötchen. Macht ja nichts!
... Tendenz steigend.
Bonaire gehört zu Adi's Lieblings-Revieren.
Seit 2013 ist Adi im internationalen Fanatic Team.
Sein Segelsponsor ist die Hamburger Segelschmiede Sailloft.
Abgang mit Style.
Night Session auf Bonaire.
 Perfekte Action für den Fotografen.
Kurz vor Feierabend  - das Leben eines Surfprofis.
Immer gut gelaunt! Die grüßt den Rest der Welt.
Im Heat beim PWA Worldcup auf Bonaire.


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