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Gunnar Asmussen im Interview - Teil 2


Dein bester Worldcup war letztes Jahr der 17. Platz vor Sylt direkt vor Deutschlands anderem Vorzeige-Racer Vincent Langer. Aber OT Schliemann und Dennis Müller landeten vor euch im Ranking. Wachsen euch die jungen Wilden über den Kopf?
Auch auf Sylt gab es nur ein Race. Ich war im Viertelfinale in einem Heat mit Dennis, ich lag auf Platz 3 an der letzten Halse mit einem ganz guten Vorsprung vor den anderen. Ich bin bei der Halse recht weit die Welle runter und es lief soweit auch eigentlich gut. Dann griff ich aber an der Gabel vorbei, stürzte fast und kam komplett zum Stehen. Passt zum Rest der Saison, haha! Dann rutschten Cedric Bordes und Dennis an mir vorbei. Somit war Dennis unter den Top 16, definitiv eine super Leistung! OTS war noch einen Platz davor, er war in diesen schwierigen Bedingungen ebenfalls sehr gut unterwegs. OTS wird meiner Meinung auch etwas unterschätzt. Er ist einer der besten fünf Racer in Deutschland! Er ist nicht nur im Slalom stark, sondern kann mit gutem Material auch im Formula um Siege kämpfen!


Gunnar Asmussen im Interview
Gunnar Asmussen im Interview

Apropos Formula: Beim letzen GWA auf Norderney bist du im Formula - was sagen wir mal nicht deine Paradedisziplin ist - auf's Treppchen gefahren. Stimmt es, dass du noch nie Formula-Windsurfen trainiert hast?
Das stimmt, habe ich jahrelang nicht gemacht. Formula macht mir einfach nicht so viel Spaß, obwohl es bei gutem Wetter ganz ok ist. Bei den GWAs darf man beim Formula aber wegen der Overall-Wertung auf keinen Fall fehlen. Ansonsten geht man dort unter. Auf Norderney hat sich mein Gewicht positiv bemerkbar gemacht - mit 113 Kilo gleitet man bei Leichtwind nicht so schnell. Da machen die sechs bis sieben Kilo Gewicht die ich jetzt abgenommen habe, einen deutlichen Unterschied. Einige leichtere Fahrer können zum Beispiel schon bei sieben Knoten gleiten.


Gunnar Asmussen im Interview

Wahrscheinlich bist du öfter in der Welle als auf dem Formula-Board oder? Immer wenn’s an der Ost- oder Nordsee richtig drückt sieht man dich immer auf dem Wavematerial. Ist das deine Leidenschaft? Wenn du die Wahl hättest, würdest du eher Slalom oder in die Welle gehen?
Ich komme ja auch ursprünglich vom Waveboard und da habe ich,wie viele andere auch den meisten Spaß! Es gibt doch nichts geileres als sich in Kegnaes oder Rømø hoch rauszuhauen, oder in Margaret River ne 6m Welle zu abzureiten! Dennoch in Kombination mit Slalom und Formula kann man einfach immer aufs Wasser gehen. Ich bin meistens erst um 17 Uhr Zuhause und dann wird der Wind meistens schwächer. Mit nem 9,6er kann ich trotzdem noch ne Stunde Spaß haben. Es gibt im Sommer auch nichts geileres als 12knoten, 30Grad, Boardshorts und einer Formula-Session! Surfen ist einfach sehr umfangreich, nur weiß das fast keiner!

Was glaubst du ist beim Slalom das Wichtigste? Training in Gruppen, sodass man die Starts im Schlaf kann, das neueste, perfekte Slalom-Material inklusive hunderter Finnen, Training im Gym oder ist Gewinnen einfach eine Kopfsache?
Natürlich alles! Wenn ich zurückblicke, habe ich meistens Events gewonnen, die ich auch unbedingt gewinnen wollte und bei der Sache war! Ich denke, dass ich auf Standby Events sehr stark bin, da muss ich mich auf maximal zwei Tage konzentrieren. Wenn die Regatten länger andauern, so wie zum Beispiel der World Cup auf Sylt, fällt es mir sehr schwer mich lange zu konzentrieren und motivieren. Ist kein Wind, wird mir schnell langweilig und man findet mich immer auf irgendeiner Party! Das muss ich dieses Jahr ändern. Ich glaube Kopf und Training kommen zuerst, dann Fitness und Material.



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