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Kevin Pritchards perfektes Leben

Warum KP seit zwanzig Jahren zu den besten Windsurfern der Welt gehört und was aus seinem Traum wurde, die PWA und AWT zu vereinen.

Er war der Erste, der vor 15 Jahren Dunkerbecks historische Siegesserie abreißen ließ. Zeitgleich wählten ihn die US-Amerikaner unter die Hundert größten Frauenschwärme der Vereinigten Staaten – die Rede ist natürlich von Kevin Pritchard. Mit seinen 39 Lenzen gehört der erfolgreiche Wahl-Hawaiianer jedoch noch lange nicht zum alten Eisen und versohlt bei nationalen Wettkämpfen dem einen oder anderen Youngstar stets gehörig den Hintern. WINDSURFERS stellt euch einen Mann vor, dessen Leben absolut beneidenswert ist.

Kevin Pritchards perfektes Leben
Kevin Pritchards perfektes Leben

Als unreifer Teenager, genauer gesagt mit 16, schnappte sich Matt Pritchard seinen zwei Jahre jüngeren Bruder Kevin, um eine kleine Spritztour mit dem Auto der Eltern zu machen. Über 3000 Kilometer rissen die zwei Kids auf dem Bock ab – wohlgemerkt pro Strecke! Was wie eine filmreife Hollywood-Story klingt, ist im Land der scheinbar unbegrenzten Möglichkeiten vollkommen legal. Doch auch wenn das liberale Führerschein-Gesetz die Aktion ermöglichte, musste für so ein Vorhaben logischerweise enorme Überzeugungsarbeit bei den Eltern geleistet werden.

„Eigentlich zeigt das gut, wie friedlich und erzogen wir waren. Einen ganzen Sommer alleine mit dem Auto unterwegs, es war die Zeit unseres Lebens“, schwärmt Kevin Pritchard noch heute von dem Ausflug mit seinem Bruder. Ein Erlebnis, das die Beiden bis jetzt zusammenschweißt. Während sich andere Geschwister in dieser Phase die Köpfe einschlagen, gingen die zwei Windsurf-Größen gemeinsam durch Dick und Dünn. Von Anfang an blickte Kevin zu Matt empor, da dieser nicht nur größer, sondern in den Beginnen auch sportlich überlegen war. „Mein größtes Vorbild ist selbst heute noch mein Bruder. Er ist einfach unglaublich! Ohne ihn, wäre ich niemals dort, wo ich jetzt stehe.“


Kevin Pritchards perfektes Leben

Die Familienverbundenheit ist das, was Kevin prägte, und letztendlich auch zum Windsurfen brachte: „Mein Vater fing mit dem Sport an und fuhr jedes Wochenende an die Küste, wo wir zwangsweise mitmussten. Die Wahl war also entweder stundenlang im Auto auszuharren oder aber aufs Wasser zu gehen. Klar, dass wir uns dann für die zweite Variante entschieden.“ Eine Karriere als Profi war dem aus Kalifornien stammenden 90-Kilo-Brocken dennoch nicht in die Wiege gelegt. In seinem kleinen Heimatort kannte niemand den Sport. Dass man damit auch noch Geld verdienen könnte, ließ Freunde und Verwandte nur müde lächeln. Vielmehr geriet die ganze Geschichte zufällig ins Rollen als sein Bruder und bester Freund Matt beim ersten Contest auf Anhieb Zweiter wurde. Der zu dem Zeitpunkt extrem zierliche Kevin ergatterte damals einen elften Platz, leckte dennoch Blut. „Ich wollte das machen, was Matt tat. Als er dann sogar auf der Worldtour anfing, folgte ich ihm zwei Jahre später. Wir wurden besser und besser und auf einmal gab es sogar Preisgeld, gefolgt von Ruhm und Ehre“, lacht der 39-Jährige.



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