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Lina Erpenstein im Interview: Team Germany beim Windsurf World Cup Sylt 2017

Das Team Germany beim Windsurf World Cup auf Sylt im Interview: Diesmal Wave-Nachwuchstalent Lina Erpenstein.

Was war bis jetzt deine persönliches Saison Highlight in diesem Jahr?
Für mich war das definitiv der World Cup auf Gran Canaria. Wir hatten tolle Bedingungen und den Spot dann alleine zu fahren war der Wahnsinn. Ich bin nicht super gut in den Wettkampf gestartet, aber habe dann meinen Rhythmus gefunden. Ich konnte zeigen was ich im Winter gelernt habe und bin damit schließlich zum ersten mal aufs Treppchen gefahren. Das war auf jeden Fall ein Traum der für mich wahr wurde.

Und das negativste Ereignis?
Das weiß ich ehrlich gesagt gar nicht, bisher ist diese Saison ziemlich gut. Zum Glück!

Was macht den World Cup auf Sylt für dich attraktiv?
Es ist toll, dass wir quasi auf heimischen Gewässern die Möglichkeit haben, einen World Cup auszutragen. So ist die Anreise nicht so weit und man kann sogar mit dem Bus kommen, das finde ich immer schön. Außerdem sieht man Viele wieder, die man fast ein ganzes Jahr nicht mehr gesehen hat, denn wegen des Grand Slam Status des World Cups sind Rider aller drei Disziplinen auf Sylt.
Zudem finde ich es immer schön zu sehen wie viele Leute am Strand stehen und zusehen. Selbst bei Wind und Wetter lassen sich die Menschen nicht vertreiben.

Wie sieht deine persönliche Zielsetzung für den Event aus?
Sylt ist ein sehr anspruchsvolles Revier und wegen des starken Shorebreaks kann echt alles passieren. Im letzten Jahr habe ich im Heat nicht sehr viel riskiert und mich weit weg vom Strand gehalten, das möchte ich dieses Jahr vielleicht anders machen. Aber in erster Linie möchte ich gerne zeigen was ich kann und Spaß haben.

Name: Lina Erpenstein
Alter: 20
Wohnort: Aschaffenburg
Beruf: Studentin
Disziplin/Ranking: Wave / 4
Sponsoren: Severne, Patrik

Lina Erpenstein im Interview:  Team Germany beim Windsurf World Cup Sylt 2017
Lina Erpenstein im Interview:  Team Germany beim Windsurf World Cup Sylt 2017

Wie hast du dich für den World Cup vorbereitet?
Ich war nach dem letzten Wettkampf noch ein wenig auf den Kanaren und jetzt in Cornwall. Wir hatten wirklich tolle Bedingungen mit viel Wellen und Wind aus allen Richtungen. Da Sylt auch mal Nordwind haben kann ist es gar nicht so schlecht mal wieder bei Wind von rechts gesurft zu sein.

Was machst du auf Sylt an den windlosen Tagen?
Meistens bin ich viel am Strand, und wenn Wellen sind gehe ich mit Freunden Wellenreiten. Auch Fahrrad fahren kann man sehr schön auf Sylt oder bei schlechterem Wetter zum Schwimmen in die Sylter Welle gehen.

Worauf freust du dich besonders?
Auf die wunderschönen Strände, das Busleben und die leckeren Crêpes (lacht).

Was sollte dir während der 10 Tage auf keinen Fall passieren?
Dass mir eine Möwe meinen Crêpe aus der Hand schnappt (lacht).

Was muss man auf Sylt unbedingt gesehen haben, welche Tipps hast du für Besucher?
Ich glaube der schönste Ausflug den ich dort bisher gemacht habe war nach List zu radeln. Die Wege sind zwischen den Dünen und super schön.


Lina Erpenstein im Interview:  Team Germany beim Windsurf World Cup Sylt 2017

Wie und wo wohnst du auf Sylt während des World Cups?
Ich wohne in meinem Bus. Das ist super, denn so habe ich alles dabei was ich brauche und wohne ganz nah am Strand.

Wer sind deine besten Freunde im PWA Zirkus, mit wem hängst du ab?
Da wir alle ähnlich ticken versteht man sich mit wirklich vielen sehr gut. Kaffee trinken gehe ich gerne mit Steffi Wahl.

Wen hältst du momentan für die größten Talente im Windsurfen, sowohl national als auch international?
Ich glaube, dass Nico Prien im Slalom langfristig wirklich gute Chancen hat. Leider ist er aktuell verletzt, aber er trainiert viel und ist in den letzten Jahren stetig besser geworden. Im Freestyle könnte ich mir gut vorstellen, dass Sam Steve bald richtig gut abschneiden wird. Es macht richtig Spaß seine Videos anzusehen, denn er hat wirklich seinen eigenen Style. Bei den Frauen wird es an der Spitze auch jedes Jahr knapper, denn Maaike Huvermann kommt immer näher an Sarah-Quita heran. In der Welle denke ich sollte man Julian Salmonn und Marc Paré im Auge behalten. Die beiden waren die letzten Jahre immer bei den Junioren vorne und haben auf Teneriffa auch im Herrenfeld schon ziemlich gut abgeschnitten.

Fotos: John Carter / PWA, Privat



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