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Mathias Genkel der deutsche Meister im Interview - Teil 3


Wie schaffst du es neben dem Vollzeitjob noch dein Level im Freestyle so krass zu pushen?
Ich fahre einfach, so oft es geht los zum Surfen. Oft auch bei schlechter Vorhersage und ich gehe auch mit dem großen Segel und bei jedem Wetter raus. Ich bin immer motiviert.

Wo fährst du in den Ferien hin? Suchst du dir einen Spot an dem du maximal viel Zeit auf dem Wasser zum Trainieren hast, oder eher was zum Freesurfen?
Das ist eine gute Frage! Im Sommer war ich in Pozo auf Gran Canaria, was ja eigentlich zum Freestylen jetzt nicht so der bekannteste Spot ist. Ich hatte zweieinhalb Wochen 3.3-Überpower, da muss man sich als Freestyler erst einmal dran gewöhnen, sage ich mal. Ich hatte dann auch nur das Waveboard dabei, habe dann aber auf dem auch ein paar Tricks gemacht. Viele sehen das immer viel zu eng, und meinen damit kann man nichts machen. Aber so Leute wie Amado gehen in Pozo halt richtig ab. Das komplette Gegenteil hatte ich letztes Jahr. Da war ich auf den Lofoten, in Norwegen. Das hat mich interessiert, weil es so ein exotisches Ziel ist. Aber zum Trainieren war das einfach gar nichts. Es war nur kalt und zu viel Umhergefahre. In Pozo ist alles an einem Fleck. Das war die perfekte Entspannung von der Schule. Außerdem fährt man in Norddeutschland, besonders von Hamburg aus, immer schon so viel mit dem Auto.


Mathias Genkel der deutsche Meister im Interview
Mathias Genkel der deutsche Meister im Interview

Siehst du dich eher als Freesurfer mit hohem Level oder als jemand der richtige Trainingszeiten hat?
Eigentlich eher als Freesurfer. Es macht einfach Spaß wenn man besser wird. Und es geht auch um das Feeling - wenn man zum Beispiel ein besonders hohes Manöver macht, wenn man vom Wind hochgerissen wird. Dann schaut man sich die Videos von Amado und Co. an und will auch so etwas können. Im Freestyle ist das Level ja jetzt durch solche Manöver wie den Shifty noch höher gegangen, da würde ich schon sagen, dass ich dafür jetzt trainieren müsste. Ich bin eher so der Technik-Surfer und beim Shifty muss man sein Gehirn einfach nur ausschalten. Man muss sich richtig hoch rauspushen und dann aus der Shaka-Position zum Pushloop ansetzen. Da müsste ich mir erst einmal einen Helm zulegen und einen Trainingspartner finden, mit dem man sich gegenseitig zu solchen verrückten Manövern pusht! (Lacht)


Mathias Genkel der deutsche Meister im Interview

Aber wenn man sich den Shifty von Amado oder auch Gollito anguckt, dann sieht das schon extrem kontrolliert und nach viel Technik aus. Was Balz Müller da fabriziert hat sah immer extrem unkontrolliert aus aber geil. Was Gollito und Amado da machen sieht eher aus, als würden sie aus dem Shaka einen Art Burner-Rotation machen…
Stimmt! Gollito hat einen Shifty beim Worldcup am Neusiedlersee gemacht, der sieht aus wie ein perfekter Shaka into Tweaked-Pushloop. Trotzdem aber super kontrolliert. Da ist schon Technik dabei. Damals bei den Switch-Manövern, da konnte man sich einfach rantasten. Aber beim Shifty kann man jetzt am Anfang nicht sagen: "Ok ich probiere das jetzt erstmal nur ein bisschen und gucke was passiert!" Man braucht extremen Speed, was ja bei allen Manövern der Schlüssel ist, Höhe und dann muss man im entscheidenden Moment Rumreißen. Wie bei allen Freestyle-Moves braucht man volle Körperspannung und muss dann kurz richtig pushen.



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