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Robby Naish im Interview - Teil 3


Du bist vor wenigen Wochen, nach langer Abstinenz wieder einen Contest gefahren, den JP Aloha Classic auf Maui. Wie hat dir das gefallen? In Deutschland haben selbst große Zeitungen vom Comeback des Robby Naish berichtet.
Also als echtes Comeback war und ist das natürlich nicht geplant. Aber es war großartig mal wieder bei einem Contest dabei zu sein und sich mit den Jungs zu Messen und Auszutauschen. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, auch wenn ich mit dem Ergebnis nicht zufrieden war. Ich bin, wenn ich etwas mache noch immer sehr Ehrgeizig und hatte mir schon mehr ausgerechnet, als einen 17. Platz. Wir hatten ja meist recht wenig Wind und auch nicht immer die besten Wellen. Ich habe viel positives Feedback für meine Wellenritte bekommen, das war schon mal was. Wäre es etwas mehr zur Sache gegangen, hätte ich vermutlich besser abschneiden können. Aber es war schön mal wieder Wettkampf-Luft einzuatmen und Teil des Events zu sein. Und nicht zuletzt lohnt es sich schon, die Hookipa-Wellen in den Heats fast für sich alleine zu haben. Und es war interessant zu sehen, wie die Jungs heute im Contest fahren. Der Sport hat sich sehr entwickelt, das Niveau ist gigantisch. Ich bin mir nicht sicher, ob ich noch weitere Contests fahren werde. Ich brauche das nicht mehr und jetzt würde ich sagen, dass ich lieber so gut und radikal wie möglich Freeriden gehe, ohne bewertet zu werden. Nach dem Aloha Classic bin ich noch einen KSP Kite Event mitgefahren. Es gab einen „Legends Heat“, eine Expression Session über 30 Minuten. Das war sehr cool, wir konnten zeigen, dass man auch mit 50 oder älter noch radikal surfen und gut Wellen abreiten kann. Aber eine Bewertung für die besten 2 Wellen in einem 12 Minuten Heat ist nicht mehr das, was mir Spaß macht. Auch wenn es großartig war nach so vielen Jahren wieder beim Aloha Classic dabei zu sein. Aber ich brauche jetzt einfach mehr als das.


Robby Naish im Interview
Robby Naish im Interview

Du hast eingangs gesagt, dass du quasi jeden Tag auf dem Wasser bist. Hast du eine Präferenz, welche Sportgerät dir am meisten zusagt?
Jeder Tag auf dem Wasser ist ein guter Tag! Das klingt abgedroschen, ist aber war. Es ist mir egal, ob mit dem Kite, dem Surfboard, SUP oder Windsurfer. Jeder sollte einfach die Zeit auf dem Wasser genießen, egal wie. Aber um deine Frage noch ein wenig genauer zu beantworten - wenn der Wind weht und gute Wellen sind, zögere ich keine Sekunde Windsurfen zu gehen. Das ist dann das Beste, was ich mir Vorstellen kann.

Was reizt dich dabei besonders?
Noch immer liebe ich es hohe Pushloops zu springen. Aber natürlich sind perfekte Wellenritte die größte Herausforderung. Und dafür können die Wellen nicht groß genug sein.


Robby Naish im Interview

Eine letzte Frage habe ich noch. Ich bin fasziniert, wie gut du Deutsch sprichst. Wie kommt das?
Danke für das Kompliment. Aber mein Deutsch ist ein wenig eingerostet. Gelernt habe ich Deutsch durch die vielen Reisen nach Deutschland. Auch jetzt bin ich noch recht regelmäßig dort. Geschäftlich und auf Events. Ich habe viele Menschen in Deutschland kennengerlernt, von den ich nicht wenige zu meinen Freunden zähle. So bleibe ich zumindest ein wenig in Übung.

Robby, ich danke dir für das Gespräch.
Gleichfalls. Ich wünsche allen Lesern von Windsurfers.de das Beste zu Weihnachten und wünsche Euch allen ein warmes, windiges, fröhliches und gesundes neues Jahr.

Fotos: John Carter, Red Bull



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