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Spotguide Mauritius: Null Bock auf Kompromisse

Wo der Wave-Weltmeister neben dem Anfänger surft: Mauritius bietet auf engstem Raum die volle Bandbreite an Bedingungen. Dennoch kommt sich niemand in die Quere – sondern jeder auf seine Kosten.

Einen gemeinsamen Windsurftrip zu organisieren, kann komplizierter sein als die Urlaubsplanung mit den Schwiegereltern. Schließlich denken bei Surfreisen viele an Strandurlaub mit Instagram-tauglicher Kulisse, während man selber aber auf Tiefdruckgebiete und Weißwasserwalzen hofft. Doch sind Fischgestank und 13-Grad-Nieselregen oft der Rattenschwanz, der genauso abschreckt wie Steinstrände, kalte Outdoor-Duschen und nassklamme VW-Bus-Betten, unter denen ein bestialischer Neoprengestank hervorzieht. Erwartet man dann noch vom Mitreisenden, sich hinter einen als Urinal umfunktionierten Bunker zu stellen, um Bilder zu schießen, kann die Stimmung schnell frostiger werden als die Temperaturen ohnehin schon sind.

Muss man also das Reiseziel je nach Mensch oder gar den Mensch nach Reisziel aussuchen? Nein! Mauritius ist die Lösung, um alle Urlaubswünsche unter einen Hut zu bekommen. Das hat viele Gründe. Zum einen bietet der ostafrikanische Staat eine Jetlag-freie Anreise, ausreichend Infrastruktur, wahlweise Low-Budget oder Highclass-Unterkünfte und deckt mit Städten, Bergen, Wäldern und Stränden jede Vorliebe an Landschaften ab. Der passende Ort ist garantiert zu finden.

Spotguide Mauritius: Null Bock auf Kompromisse
Spotguide Mauritius: Null Bock auf Kompromisse

Andererseits sind Mauritier Experten in Sachen Konfliktlösung. „Wir leben alle auf einer kleinen Insel und müssen miteinander auskommen“, sagen die Einheimischen. Mauritius gilt als Paradebeispiel, wie verschiedene Kulturen, Ethnien und Religionen friedlich koexistieren können. Indomauritier (indischer Abstammung), Kreolen (Nachfahren afrikanischer Sklaven) und Frankomauritier (ehemalige Franzosen) bilden den Staat auf ethnischer Seite wie Hindus, Christen, Araber (Sunniten und Schiiten) und Buddhisten auf religiöser. Die Erfolgsformel: Schon in der Schulzeit lernen die Einheimischen alles Wichtige über Religionen und Subkulturen, kennen die Feiertage anderer, gratulieren zu diesen und leben frei nach ihrem Glauben, ohne sich als Randgruppe zu fühlen oder Hass zu erfahren.

Dieses Einer-für-alle-alle-für-einen-Prinzip spiegelt sich auch im Wassersport wieder. In Le Morne, der Windsurfhauptstadt von Mauritius, treffen wir Philip Köster an demselben Strand sein Segel aufbauen wie manch blutigen Anfänger. Riffplatten selektieren unterschiedliche Könnensstufen – von Flachwasser über Bump’n’Jump bis hin zu masthohen Lines ist alles im Angebot. Dazu gibt es Badehosen-Temperaturen, glasklares Wasser, windgeschützte Sandstrände, atemberaubende Natur und hervorragendes Essen. Müssen wir noch mehr sagen?


Spotguide Mauritius: Null Bock auf Kompromisse

Die wichtigsten Infos – Windsurf-Spots auf Mauritius

Le Morne – One Eye
Spricht man über Windsurfen auf Mauritius, fällt als erstes der Name One Eye. Zwar ist das Land nicht nur auf diese eine Welle zu reduzieren, aber schließlich denkt man bei deutschen Städten auch zuerst an Berlin und nicht an Bad Salzuflen. Und One Eye zählt ohne Zweifel zu den Metropolen des Windsurfens, wird in einem Atemzug mit Cloudbreak, Matanzas und Ponta Preta genannt. Den Namen „One Eye“ hat die afrikanische Diva einer Felsformation am Strand, aber auch ihren großen Barrels zu verdanken. Und so schön sie diese wirft, so zickig verhält sie sich leider auch. An One Eye verbrennt man sich schnell die Finger, schließlich ist sie ein Kaliber, mit dem nicht jeder gut umgehen kann. Umbedingt zu beachten ist, dass man sich nur bei Hochwasser auf das Riff im Westen der Bucht traut. Und auf gar keinen Fall nach 17 Uhr, denn nur so lange stehen Boote bereit, die einem im Falle des Falles zurück an Land schleppen. Der Einstieg erfolgt über den Channel in Luv zwischen Manawa und One Eye und genau dort sollte man auch wieder den Heimweg antreten – oder die unbequeme Variante übers Riff wählen. In Lee wartet ein Channel, der jedoch nur die absolute Notlösung ist, da Wellenreiter und viel Strömung jede Menge Expertise erfordern. Beste Windrichtung: Ost-Südost.



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