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Good morning Vietnam: Julian Wiemar über einen Surftrip der besonderen Art - Teil 3


Damit ihr nicht komplett ins kalte Wasser geworfen werdet, wenn ihr euch für einen Windsurftrip nach Vietnam entscheidet, kommen hier noch die wichtigsten Infos.

Anreise:
Der nächstgelegene Flughafen liegt im 70 Kilometer entfernten Cam Ranh. Direktflüge dorthin findet man von Europa bisher nicht. Direktflüge gibt es nur nach Ho-Chi-Minh (Saigon). Von dort sind es 350 Kilometer bis nach Phan Rang (ca. 6,5 Std. Fahrt). Um einen Transfer zu buchen könnt ihr Vietnam Surfcamping kontaktieren oder bei liveinmuine.com anfragen. Es besteht auch die Möglichkeit, in Ho-Chi-Minh einen Inlandsflug nach Cam Ranh zu nehmen (eine Stunde Flug). Da die Maschinen, die diese kurze Strecke fliegen, jedoch sehr klein sind, kann man Probleme bei der Mitnahme von Surfgepäck kriegen.


Good morning Vietnam: Julian Wiemar über einen Surftrip der besonderen Art
Good morning Vietnam: Julian Wiemar über einen Surftrip der besonderen Art

Wind und Wetter in Vietnam:
In der Wind Saison von Mitte November bis Mitte April weht der NO-Wind sehr konstant zwischen 15-40 Knoten. Es gibt nur vereinzelnd Tage an denen der Wind Mittags unter 15 Knoten bleibt. Die windigsten Monate sind Dezember und Januar. Windguru (Phan Rang - My Hoa Beach) oder windy.tv geben hier eine sehr gute Windprognose ab.

Wer gerne in Boardshorts surft hat hier die besten Voraussetzungen, den das Wasser hat Badewannentemperatur. Trotzdem sollte ein Neopren-Top oder ein dünner Shorty im Gepäck nicht fehlen, da es an den kühleren Tagen (unter 25 Grad Außentemperatur) bei einer Abendsession schon mal frisch werden kann. Die Gegend um Phan Rang ist die trockenste in ganz Vietnam und somit ist die Hitze tagsüber in Kombination mit dem Wind sehr gut erträglich. Wer im südlicher gelegenen Ho-Chi-Minh ankommt, läuft aus den Flughafentüren gegen eine 35 Grad heiße, feuchte Wand aus Luft und wird kaum glauben, wie angenehm das deutlich trockenere Klima, nur 350 Kilometer weiter nördlich am Spot ist. Auch Nachts kühlt es hier meistens auf um die 20 Grad ab. Einen Pullover und eine dünne Windjacke sollte man auf jeden Fall dabei haben.

Wenn die Regensaison Ende November Anfang Dezember aufhört, wird das Wetter tendenziell immer schöner. Davor sollte man stets mit ein paar Schauern rechnen.


Good morning Vietnam: Julian Wiemar über einen Surftrip der besonderen Art

Gezeiten und Wellen
Die Gezeiten spielen an dem Großteil der Spots, die ich erkundet habe, eine wichtige Rolle.
Auf tideforecast.com wird der Wasserstand anschaulich dargestellt. Durch die zum Teil sehr extremen Gezeitenunterschiede kann es an manchen Tagen zum Beispiel vorkommen, dass man nur während einer kurzen Zeitspanne in der Lagune vor dem Camp windsurfen, oder durch die Lagune zum Riff rausfahren kann. Dann ist erstmal Fußmarsch durch knöcheltiefes Wasser angesagt. Draußen wird man dann aber meistens mit klasse Bedingungen belohnt. Für Leute mit empfindlichen Füßen sind Neoprenschuhe hier sehr empfehlenswert, da der Untergrund zum Teil steinig sein kann.

Die Wellen kommen hier ausschließlich in Verbindung mit starkem Wind an der Küste an.
Wenn der NO-Wind ein bis zwei Tage mit über 25 Knoten durchbläst oder ein kleiner Taifun auf dem Südchinesischen Meer unterwegs ist, können die Wellen bis zu vier Meter hoch werden. Wave-Segel zwischen 3.7 und 4.7 qm sind dann im Einsatz. Sobald der Wind aber nachlässt, sind die Bedingungen am nächsten Tag mit 1-1,5 Meter Welle wieder deutlich moderater.

Alternativen zum Windsurfen:
Wer kennt die Bilder von Amerikanischen Soldaten nicht, die in Vietnam während des Krieges surfen waren. Wenn der Wind abflaut und das Wasser noch in Bewegung ist, findet man in unmittelbarer Umgebung ordentliche Bedingungen zum Wellenreiten. Es lohnt sich auch immer, einfach mal mit dem Moped die Straßen und Nebenstraßen zu erkunden, die Natur in unmittelbarer Nähe der Station ist extrem schön.



Alle Bilder (42):
Speedloops in Boardshorts...Immer ein luftiges Gefühl
Bei 30 Knoten Gegenwind, sollte das Surfzeug gut am Moped befestigt sein.
Wer Tagsüber nicht genug bekommt, geht halt nachts nochmal aufs Wasser
Vogelperspektive auf die Lagune
Wer viel Reis isst, kommt höher raus!
Bei einigen Freestylern ist man sich nicht sicher ob sie überhaupt Halsen können, Julian kanns noch.
Abgedrückt zum Pasko
Der Spot
Tony Möttus der Stationsbesitzer
Julian geht an die Lippe
Wind von Links an der Südinsel
Definitiv kein
Klare Sache, Julian mag
grazil platziert
Rampen wie im Skatepark
Schönes Dingen
Windschnittiges packen des 50ccm Rollers ist wichtig
Backloop
Die Nordinsel bietet ideale Bedingungen
Großer Abstand zwischen kleinen Wellen, ein Paradies für jeden Freestyler
Valentin Böckler hinter der Linse
Tony Möttus rotiert
Ob die Jungs nach diesem Ausflug einen Moped Club gründeten, sei dahingestellt
Über Stock und über Stein...
Amtliche Bedingungen
Wer zu spät kommt, verpasst die Lippe
Nachts im Camp
Schöne Roller bei Wind von Links
Stadtstrand
Der Stadtstrand von Phan Rang
Schöner Tweak auf der Outside
Ein etwas belebterer Abschnitt der Umgebung
Dieses Bild könnte so auch in einem Magazin für Rollerfans abgedruckt werden
Vietnam Surfcamping mit dem offenen Aufenthaltsraum
Vom Bett aufs Brett
Storage Raum. Tony Möttus wird in den kommenden Saisons deutlich mehr Material aufstocken
Etwa 80% der Weltweit zugelassenen Fischerboote liegen im asiatischen Raum
Ob Julian den Film Easy Rider jemals gesehen hat...


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