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Good morning Vietnam: Julian Wiemar über einen Surftrip der besonderen Art - Teil 4


Spotinfos


1. Stairs
radikaler Wavespot, Riff, Strömung, optimale Windrichtung: N-NNW
Sobald starker Wind einen soliden Swell an die Küste bringt, ist der Spot „Stairs“, den wir nach den Stufen, die von der Hauptstraße runter zum Strand führen benannt haben, der beste Wavespot für reines Abreiten in der Region. Ab einem Wasserstand von einem Meter, kann man genau vor den Stufen einsteigen, übers Riff rausfahren und von dort aus ca. 100 Meter bis zum Peak Hochkreuzen. Im Line-Up kann man sich sehr gut an einem Beton-Gemäuer am Strand orientieren. Genau auf dieser Höhe geht man nämlich bestenfalls auf die Welle und kann diese dann, mit bis zu fünf Turns, bis zum Channel abreiten. Da der Wind über einen Berg von links weht, bleibt das Wasser auf der Welle relativ flach und es entsteht selbst bei sideshore kein störender Wind-Chop, dadurch ist der Wind jedoch etwas böiger. An den absoluten Top-Tagen dreht der Wind abends ein paar Grad Richtung Westen und kommt leicht offshore übers Riff.

Einfach der Hauptstraße Richtung Vinh Hy folgen und sobald man das Dorf Thai An hinter sich gelassen hat, sieht man auf der rechten Seite das Wasser. Von dort hundert Meter weiter geradeaus führen die Betonstufen zum Strand runter.


Good morning Vietnam: Julian Wiemar über einen Surftrip der besonderen Art
Good morning Vietnam: Julian Wiemar über einen Surftrip der besonderen Art

2. Stairs Channel
Bump & Jump, Freestyle, leichte Strömung, optimale Windrichtung: NO
Downwind von „Stairs“ rundet sich das Riff ab Richtung Strand. Dort wird das Wasser tiefer und somit entsteht ein Bereich indem keine Wellen brechen. Dieser Bereich ist oben von der Straße gut zu erkennen. Hier herrschen perfekte Bump & Jump Bedingungen zum springen üben, oder auch für fortgeschrittene Freestyler, die auf der Suche nach Chop für mehr Airtime sind. Der Vorteil an diesem Spot ist die Wassertiefe, denn hier kann man mit kurzen Finnen schon ab 0,8 Meter Tide direkt vom Strand starten und muss keine Angst vor Untiefen haben. Unerfahrene Windsurfer sollten nur aufpassen nicht zu weit abzufallen, denn ca. zweihundert Meter Downwind, wird das Riff wieder deutlich flacher und Wellen fangen an zu brechen.

3. Nordinsel
Freestyle, Flachwasser, Stehbereich, optimale Windrichtung: NNO
Ein sehr spezieller Spot, der schwer zu erreichen ist, und an dem höchste Vorsicht geboten ist! Hier liegen nämlich drei große Felsen in der Lagune zwischen Land und der kleinen Insel. Man sollte grundsätzlich nur ab 1,5 m Tide rausgehen, aber auch dann liegen die größeren Felsen noch gefährlich knapp unter der Wasseroberfläche.

Wer trotzdem mal vor dieser atemberaubenden Kulisse und bei perfekten Freestyle-Bedingungen windsurfen möchte, biegt von der Hauptstraße Richtung Vinh Hy rechts in das Dorf Thai An ab, fährt dann die dritte rechts und folgt dieser Straße, die irgendwann zu einem Feldweg und später zu Sand wird. Hier kämpft man sich mit dem Moped durch bis zu einer Grasfläche, die genau gegenüber von der Insel liegt. Dort kann man aufriggen und ins Wasser gehen.


Good morning Vietnam: Julian Wiemar über einen Surftrip der besonderen Art

4. Skatepark
gemäßigte Brandung, Freestyle, Welleneinsteiger, Surfstation, pptimale Windrichtung: ONO - NO
Fünfhundert Meter Upwind von „Vietnam Surfcamping“ befindet sich ein einzigartiger Freestyle-Spot, der aber genauso gut für Welleneinsteiger geeignet ist. Hier kommt man bei der richtigen Windrichtung über spiegelglattes Wasser aus der Lagune geheizt und ab und zu kommt von vorne, in sehr langen Abständen, eine kleine Welle von vorne durch den breiten Channel gerollt. Je weiter man rausfährt, desto höher werden die Wellen. Die Wellen brechen langsam und flach, da sie nicht auf flaches Riff knallen, sondern sanft in die Lagune rollen. Grundsätzlich kann man an diesem Spot schon ab einem Meter Tide fahren, bei unter 1,3 Meter muss man jedoch von der Station (Vietnam Surf Camping) rauslaufen bis es tief genug ist, um zum Spot aufzukreuzen.



Alle Bilder (42):
Speedloops in Boardshorts...Immer ein luftiges Gefühl
Bei 30 Knoten Gegenwind, sollte das Surfzeug gut am Moped befestigt sein.
Wer Tagsüber nicht genug bekommt, geht halt nachts nochmal aufs Wasser
Vogelperspektive auf die Lagune
Wer viel Reis isst, kommt höher raus!
Bei einigen Freestylern ist man sich nicht sicher ob sie überhaupt Halsen können, Julian kanns noch.
Abgedrückt zum Pasko
Der Spot
Tony Möttus der Stationsbesitzer
Julian geht an die Lippe
Wind von Links an der Südinsel
Definitiv kein
Klare Sache, Julian mag
grazil platziert
Rampen wie im Skatepark
Schönes Dingen
Windschnittiges packen des 50ccm Rollers ist wichtig
Backloop
Die Nordinsel bietet ideale Bedingungen
Großer Abstand zwischen kleinen Wellen, ein Paradies für jeden Freestyler
Valentin Böckler hinter der Linse
Tony Möttus rotiert
Ob die Jungs nach diesem Ausflug einen Moped Club gründeten, sei dahingestellt
Über Stock und über Stein...
Amtliche Bedingungen
Wer zu spät kommt, verpasst die Lippe
Nachts im Camp
Schöne Roller bei Wind von Links
Stadtstrand
Der Stadtstrand von Phan Rang
Schöner Tweak auf der Outside
Ein etwas belebterer Abschnitt der Umgebung
Dieses Bild könnte so auch in einem Magazin für Rollerfans abgedruckt werden
Vietnam Surfcamping mit dem offenen Aufenthaltsraum
Vom Bett aufs Brett
Storage Raum. Tony Möttus wird in den kommenden Saisons deutlich mehr Material aufstocken
Etwa 80% der Weltweit zugelassenen Fischerboote liegen im asiatischen Raum
Ob Julian den Film Easy Rider jemals gesehen hat...


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