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Good morning Vietnam: Julian Wiemar über einen Surftrip der besonderen Art - Teil 5


5. Surfcamping Riff
Wave, gemäßigte Brandung – radikaler Wavespot (je nach Windstärke und Swell), Riff, Strömung, Surfstation, optimale Windrichtung NNO
Je nach Windstärke und Swell bricht hier eine schnelle, hohle Welle zwischen 1-4 Meter Höhe.
Durch den starken, ungebremsten sideshore Wind von links ist dieser Spot deutlich besser zum springen geeignet als „Stairs“, wo es in der Brandungszone böig ist.

Wer also auf jedem Schlag einen Sprung ansetzen möchte und gleichzeitig noch eine steile, aber etwas ruppige Welle zum abreiten sucht, ist hier bestens aufgehoben. Ab 1,3 Meter Tide kann man mit Wave-Finnen vom Camp aus durch die Lagune zum Riff rausfahren und sich draußen in die Wellen stürzen.


Good morning Vietnam: Julian Wiemar über einen Surftrip der besonderen Art
Good morning Vietnam: Julian Wiemar über einen Surftrip der besonderen Art

6. Surfcamping Lagune
Flachwasser, Stehbereich, Surfstation, optimale Windrichtung NNO
Direkt in der Lagune vor dem Camp entsteht ab einem Wasserstand von 1,3 Meter ein netter Freestyle-Spot. Der Untergrund besteht die ersten zweihundert Meter aus Seegras, Sand und kleinem Gestein. Wer also schon bei weniger als 1,3 Meter Tide rausgeht, riskiert eine kaputte Finne oder ein paar Kratzer im Board. Weiter draußen kurz vor dem Riff, liegen auch größere Steine, die man bei Ebbe aber gut sieht. Also am besten bei Ebbe einmal einen Überblick verschaffen, sodass man anschließend auf dem Wasser einschätzen kann bis wohin man noch gefahrlos einen Trick abspringen kann. Da direkt nebenan eine neue Kite-Station aufgemacht hat, ist das hier der einzige Spot an dem man auf dem Wasser in Berührung mit Kitern kommen kann. Besonders wenn der Wind schwächer ist und geschult wird.

7. Südinsel
gemäßigte Brandung, Bump & Jump, optimale Windrichtung NNO
Hier kommt der Wind etwas auflandiger und bläst genau durch die Schneise zwischen Festland und der kleinen Insel, und wird dadurch verstärkt. Ein sehr schöner Spot zum springen.
Auf der Hauptstraße Richtung My Tan kurz vor dem Dorf links abbiegen (erkennt man gut an einem großen Schild unter dem man durchfährt) und der kleinen Straße, an einem Friedhof vorbei, folgen bis man die Insel sieht. Unten am Strand, downwind von dem großen Felsen, kann man aufriggen und ins Wasser gehen. Der Untergrund ist die die ersten fünfzig Meter sehr hart und steinig. Ab einem Wasserstand von über einem Meter, kann man vorsichtig vom Ufer aus starten, unter einem Meter sollte man rauslaufen, bis es hüfttief ist, und von dort aus starten.


Good morning Vietnam: Julian Wiemar über einen Surftrip der besonderen Art

8. Phan Rang Stadtstrand
Bump & Jump, Shorebreak möglich, optimale Windrichtung: N-NO
In der Bucht von der Stadt Phan Rang ist der Wind etwas schwächer als an den Spots 1-7.
Der Wind kommt side-sideonshore und in der Bucht baut sich keine große Welle auf, je nach Tide aber ein kleiner Shorebreak. Also Klassische Bump & Jump Bedingungen. Die Wasserfarbe ist hier durch den sandigen Untergrund und höchstwahrscheinlich durch das Abwasser der Stadt nicht so schön wie an den nördlicher gelegenen Spots.

Wer nicht im Camp übernachten möchte, sondern in einem der Resorts in Phan Rang, hat hier jedoch die Möglichkeit auch direkt vor der Haustür aufs Wasser zu gehen. Von der großen Straße, die parallel zum Ufer durch Phan Rang führt, biegt man am zweiten Kreisverkehr links auf eine breite Straße ab, deren Straßenrand mit lauter Vietnam-Flaggen geschmückt ist, und folgt dieser bis an den Strand. Achtung! Es können Fischernetze oder Leinen zum befestigen von Booten gespannt sein. Diese erkennt man aber normalerweise gut an kleinen Bojen an der Wasseroberfläche.

Bilder: Valentin Böckler



Alle Bilder (42):
Speedloops in Boardshorts...Immer ein luftiges Gefühl
Bei 30 Knoten Gegenwind, sollte das Surfzeug gut am Moped befestigt sein.
Wer Tagsüber nicht genug bekommt, geht halt nachts nochmal aufs Wasser
Vogelperspektive auf die Lagune
Wer viel Reis isst, kommt höher raus!
Bei einigen Freestylern ist man sich nicht sicher ob sie überhaupt Halsen können, Julian kanns noch.
Abgedrückt zum Pasko
Der Spot
Tony Möttus der Stationsbesitzer
Julian geht an die Lippe
Wind von Links an der Südinsel
Definitiv kein
Klare Sache, Julian mag
grazil platziert
Rampen wie im Skatepark
Schönes Dingen
Windschnittiges packen des 50ccm Rollers ist wichtig
Backloop
Die Nordinsel bietet ideale Bedingungen
Großer Abstand zwischen kleinen Wellen, ein Paradies für jeden Freestyler
Valentin Böckler hinter der Linse
Tony Möttus rotiert
Ob die Jungs nach diesem Ausflug einen Moped Club gründeten, sei dahingestellt
Über Stock und über Stein...
Amtliche Bedingungen
Wer zu spät kommt, verpasst die Lippe
Nachts im Camp
Schöne Roller bei Wind von Links
Stadtstrand
Der Stadtstrand von Phan Rang
Schöner Tweak auf der Outside
Ein etwas belebterer Abschnitt der Umgebung
Dieses Bild könnte so auch in einem Magazin für Rollerfans abgedruckt werden
Vietnam Surfcamping mit dem offenen Aufenthaltsraum
Vom Bett aufs Brett
Storage Raum. Tony Möttus wird in den kommenden Saisons deutlich mehr Material aufstocken
Etwa 80% der Weltweit zugelassenen Fischerboote liegen im asiatischen Raum
Ob Julian den Film Easy Rider jemals gesehen hat...


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