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Moulay Spotguide 2015 - Teil 2


Ähnlich wie in Essouira kann man das Ende des fast unendlichen Strandes kaum erkennen, auch die Breite des Strandes ähnelt sich und auch hier muss man im Wasser nicht auf Steine, Korallen oder ähnliches achten, allerdings hören hier dann auch bereits die Gemeinsamkeiten auf.

Auch wenn sich in Sidi in den letzten Jahren einiges getan hat, Hotels, Pensionen und Bars entstanden sind, ist der Ort doch weitaus ursprünglicher geblieben. Direkt am Spot befinden sich einige gut ausgebaute Parkplätze, von welchen aus man sich direkt in die Wellen stürzen kann.

Welleneinsteiger kommen in Sidi (fast) vollkommen auf ihre Kosten, denn man muss sich keine großen Gedanken über Riffe und somit eventuell schmerzhafte Waschgänge machen, nur der teils heftige Shorebreak, gerade etwas weiter in Lee des Ortes, dort brechen die Wellen am saubersten, ist nicht nur für die meisten Wellenneulinge eine Herausforderung. Hat man diesen Allerdings einmal hinter sich gebracht, geht es weiter draußen bei größerem Swell an ein paar saubere Wellenritte, bei kleinerem Swell fährt man die Welle recht nah in Ufernähe und somit teilweise gar den Shorebreak ab. Der Wind bläst hier meist stärker als in Essaouira die Gischt von den Wellenkämmen und es laufen deutlich größere und auch geordnetere Wellen Richtung Strand. Direkt am Spot befindet sich das Windsurfcenter des Deutschen Felix Gerl, samt Shop, Restaurant und Lagerplätzen für eigenes Material.


Moulay Spotguide 2015
Moulay Spotguide 2015

Falls der Spot zu leicht belüftet sein sollte und man trotzdem eine Alternative mit extrem sauberen Wellen und Druck im Segel sucht, befindet sich etwas weiter nördlich von Sidi der noch immer recht geheime Spot Taghinza.

In Taghinza kann man selbst an Tagen an denen an allen anderen Spots einfach gar nichts geht, von ordentlicher Thermik befeuert werden und läuft gerade noch Swell kommt man in den Genuß von perfekten „Down the Line“ Bedingungen.

Wem Steine, Riffe und größere Wellen egal sind oder sich gerade auf der Suche nach eben solchen Bedingungen befindet, der findet in Moulay Bouzerktoun den richtigen Spot.

Für mich persönlich ist Moulay der wahre, magische Anziehungspunkt. Nicht weil ich auf extremste Bedingungen stehe, sondern weil der Spot trotz allem auch Welleneinsteiger tauglich ist.


Moulay Spotguide 2015

Von allen bisher beschriebenen Spots ist Moulay der ursprünglichste, an welchem die Zeit stehengeblieben zu sein scheint. Hotels und Pensionen, Restaurants und Bars sollte man hier nicht erwarten. Ein kleines marokkanisches Dörfchen in dem sich das Leben um Algenpflücken und Familienleben dreht, und ums Windsurfen natürlich und das nicht erst seit der aus Moulay stammende Boujmaa Gouillol auf der PWA Welttour sein Unwesen treibt.

Dem Ort ist eine große Riff Plattform vorgelagert, von Algen überwuchert scheint diese Plattform relativ ungefährlich, lässt man die Tatsache das es sich unterhalb der Algen immer noch um Steine handelt außer Betracht, nur die Löcher in eben jenem Riff bereiten gerade Welleneinsteigern Sorge. Seit gut acht Jahren führe ich bereits meine Wave Specials in Moulay durch und das mit gutem Gewissen, denn wer nicht die Wellen über dem Riff abfährt, kann weiter in Luv relativ relaxed seine ersten Erfahrungen in Wellen sammeln. Wer Ebbe und Flut meidet und die Zeiten dazwischen für seine Wellenritte oder ersten Erfahrungen nutzt kommt eigentlich nicht wirklich in Bedrängnis, wobei man natürlich nicht die Tatsache vergessen sollte, das die Swells in Moulay ungebremst auf das Riff treffen und somit auch deutlich mehr Kraft als an den anderen Spots entwickeln, allerdings auch deutlich sauberer entlang der Riffkante brechen und man nach einem Haufen Hochgeschwindigkeits Wellenritten mit einem mächtigen Grinsen an Land kommen dürfte. Bei Waschgängen dürfte einem das Grinsen allerdings erst einmal vergehen, denn schwimmen ist angesagt um nicht auf die Steine am Strand gespült zu werden und nur noch Teile des eigentlich kompletten Windsurfmaterials wieder mit an den Strand zu bringen. Bei absoluter Ebbe wartet ein in Luv liegendes weiteres Riff mit sehr sauberen Wellen auf die Wellenschredder, nur der Ein und Ausstieg ist dann etwas mühsam, denn er führt durch eine art Minenfeld an Steinen und Löchern, außer man folgt den Locals, welche den unversteinerten Weg ins Vergnügen perfekt zu kennen scheinen.



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