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Weltmeister Matteo Iachino - Ich muss noch einiges lernen

Nach einer nicht enden wollenden Dunkerbeck-Albeau-Ära gibt es nun erstmals seit 13 Jahren wieder einen neuen Slalomweltmeister: Matteo Iachino.

Im WINDSURFERS-Interview erklärt der junge Italiener was es braucht, um der beste Slalompilot der Welt zu werden. Iachino selber gelang dies im vermeintlichen Blitzflug: Vom Nobody, den selbst Kenner der Szene nicht auf ihrem Papier stehen hatten, bis zur Top-Fünf-Elite in nur wenigen Jahren. Bereits 2015 wurde der ehemalige NorthSails-Fahrer dann plötzlich fast Weltmeister, gab das Zepter aber in letzter Sekunde an Dauerbrenner Antoine Albeau ab. Nach dem Wechsel zu Point-7 und einer spannenden sowie kräftezerrenden Saison ist ihm dieses Kunststück nun geglückt. Wie geht es nach der größten Auszeichnung nun für ihn weiter? Welche Rolle spielt das neue Material? Und was um alles in der Welt hat sein Kumpel Maciek Rutkoswki mit dem Triumph zu tun? Hier gibt es die Antworten.

Weltmeister Matteo Iachino - Ich muss noch einiges lernen
Weltmeister Matteo Iachino - Ich muss noch einiges lernen

Nachdem du letztes Jahr den Titel in Neukaledonien nur haarscharf verfehltest, philosophierte Maciek Rutkowski, dass dein Erfolg lediglich auf seinem Schlag unter deine Gürtellinie beruhte. Nun wurdest du Weltmeister – was stellte Maciek diesmal mit dir an?
Haha, das war ja schon vor einigen Jahren auf Sylt! Wahrscheinlich habe ich dieses Mal zurückgeschlagen und das half mir dann noch mehr (lacht).

Vergangene Saison hast du die meisten World Cups wirklich einmalig dominiert, vor allen Dingen den deutschen, wo du gegen alles und jeden gewannst. Was ist dein Erfolgsrezept? Warum bist du so verdammt schnell?
Es geht nicht nur um Speed, vielmehr ist es eine Kombination verschiedener Dinge. Das Wichtigste ist mit Vollgas bei Null über die Linie zu gehen und auf dem Kurs keine Fehler zu machen. Und um einen Event wirklich zu dominieren, muss man so stark fokussiert bleiben, dass man da mehr Energie reinsteckt als in das, was am Ende auf dem Wasser passiert.


Weltmeister Matteo Iachino - Ich muss noch einiges lernen

2015 hast du kurz vorm großen Triumph doch noch den Titel an Antoine Albeau verloren. Wie fühlte sich das an? Und was half dir dabei, dennoch positiv einen neuen Versuch zu wagen?
Ich war letztes Jahr einfach noch nicht so weit. Ich hatte absolut keine Erfahrung, an der Spitze zu stehen. Dieses Jahr trainierte ich noch mehr, war deutlich relaxter und nutzte die Erfahrungen aus der Saison davor. Das half mir.

Kommen wir wieder zur 2016er Saison: Bereits nach Sylt warst du Erster in der Weltrangsliste. Danach spitzte sich alles auf das Finale in Frankreich zu. Hand aufs Herz: Wie sehr hast du gehofft, dass es keinen Wind gibt?
Ich lernte vom Jahr davor möglichst ruhig und fokussiert zu bleiben. Hoffen hilft einem da keineswegs. Ich war absolut ready für den Wettkampf.

Hattest du Angst, dass sich das Horrorszenario aus Neukaledonien wiederholen wird?
Nein. Ich führte ja bereits seit Dänemark, nicht Sylt!, und hatte einen soliden Vorsprung vor Pierre Mortefon. Um Zweiter zu werden hätte er ja aufs Podium gemusst und ich außerhalb der Top-Sieben – das war seine einzige Chance. Natürlich konnte alles passieren, aber ich fühlte mich außerordentlich zuversichtlich.



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