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Let's go Australia - Dennis Müller berichtet von Down Under

22.369 Flugmeilen und 6.000 Fahrkilometer in 4 Wochen! Es hat sich gelohnt, weiß Dennis Müller zu berichten.

Ein Traumtrip durch Australien. „Jeder unser 36600 Reisekilometer in Australien war die Mühe wert! Ein Trip durch traumhafte Landschaften zu perfekten Wavespots. Dazu Sightseeing-Highlights der Superlative und ein traumhafter Segel-Turn - was will mann mehr?!“ Dennis Müller berichtet.

Unser erster Stopp war Dubai. Die Wüstenstadt der Rekorde, mit dem höchsten Gebäude, dem exklusivsten 7 Sterne Hotel, der größten Shopping Mall und dem fettesten Aquarium der Welt. Tipp für Nachahmer: bei einem Stopover unter 24 Stunden bleibt das Gepäck eingecheckt und fürs Handgepäck gibt´s am Flughafen einen extra Drop-off. Taxi und Bahn sind die besten Fortbewegungsmittel in der auf Sand gebauten Stadt und wir schafften es bis zum Nachmittag alle Highlights einmal zu sehen. Besonders bei Nacht ist die Stadt, was die visuellen Eindrücke angeht, kaum zu übertreffen und wir ließen den Abend mit Blick auf die riesigen Dubai Fontain vor dem Burj Khalifa ausklingen.

Let's go Australia - Dennis Müller berichtet von Down Under
Let's go Australia - Dennis Müller berichtet von Down Under

Über Nacht flogen wir weiter nach Perth, endlich Australien! Unser Camper wartete schon auf uns und wir mussten ihn nur noch mit Verpflegung bestücken. Wer in Perth ein zwei Tage Zeit hat, kann hier die ersten Eindrücke der Hauptstadt von West Australien sammeln. Bei einem Frühstück auf einem der zahlreichen Grünflächen des Kings Park, mit dem schönsten Blick auf die Stadt und den Swan River, checkte ich die Windvorhersage. Die Spots im Norden sahen am vielversprechendsten aus. Los ging's. Australien ist von der Fläche her 1,5 mal so groß wie Europa und in diesem Verhältnis liegen auch die Top Spots auseinander. Die Highways Richtung Norden sind nicht im geringsten mit unseren Autobahnen vergleichbar. Bei Tempolimit 100 genießt man die traumhafte Landschaft und grüßt zwischendurch die selten entgegenkommenden Pickups oder einen der bis zu 52,5 Meter langen Road Trains. Nach 500 km, vorbei an immer kargerer Landschaft und zahlreicher Kängurus, kamen wir in Geraldton an. Ein schönes Städtchen an der gering besiedelten Nordwestküste, welches für viele Windsurfer als Basis für die noch abgelegeneren Surfspots Richtung Norden dient. Ich war heiß nach fast zweimonatigem Flautenherbst auf Norderney endlich wieder aufs Wasser zu kommen. Also fuhren wir direkt zum nahe gelegenen Coronation Beach. Ein Jump Spot mit schräg auflandigem Wind und einer Bucht, die auch bei Windsurfeinsteigern und Freeridern beliebt ist. Völlig fertig von der Fahrt, aber beeindruckt von den tollen Bedingungen, packte ich mein 4,6 er aus und ging direkt aufs Wasser. Jetzt wurde mir richtig bewusst, ich bin in Australien.! Ein geiles Gefühl, bei angenehmen Temperaturen, warmem Wasser und konstantem Wind bis zum Sonnenuntergang sich in den Wellen zu tummeln.


Let's go Australia - Dennis Müller berichtet von Down Under

In meinen Erinnerungen von Australien-Berichten hatte ich noch einen anderen Weltklasse Spot. Side- bis Sideoff Wind, eine kilometerlang laufende Riff-Welle bei der die Finger einer Hand nicht ausreichen um die möglichen Turns zu zählen, und ein Spot der nie wegen Überfüllung geschlossen werden muss - Gnaraloo. Bis dahin trennten uns am Folgetag wieder einmal 500 km durchs Outback bis nach Carnarvon und ein Survival-Lebensmitteleinkauf für die nächsten 5 Tage mit ausreichend Frischwasser. Der Spot befand sich gefühlt am Ende der Welt, 150 km entfernt von der Zivilisation, die Hälfte der Strecke über Sand- und Steinbuckelpiste und die immer heißer werdenden Temperaturen verlangten uns und dem Camper einiges ab. Aber alles ist vergessen wenn man den 3 Miles Campingplatz direkt am Spot erreicht. Eine Hammer-Kulisse von den Felsen aus auf die Bucht! Zur Abkühlung sprang ich direkt aufs Brett und genoss noch eine coole Abendsession. Mit großem Respekt fielen die ersten Cutbacks, bei glasklarem Blick auf das knietiefe Riff, etwas vorsichtiger aus. In den nächsten Tagen kamen mein 5,2er und 5,7er ebenfalls zum Einsatz, welche ich jedem der auch um die 93 kg hat, empfehle mit zu nehmen. Die mögliche Anzahl der Turns auf einer Welle, die wenigen Windsurfer, die die Anfahrt als Herausforderung nehmen, und die atemberaubenden Kulisse machen diesen Spot zu etwas ganz Besonderem.










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