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DWC Sylt: Flo Jung gewinnt Wave-Finale gegen Leon Jamaer

Der zweite Veranstaltungstag des DWC und der Formula Windsurfing Weltmeisterschaften im Rahmen des Summer Openings auf Sylt begann mit stürmischem Wind und hohen Wellen, die jedes Windsurferherz höher schlagen lassen. Die gute Nachricht des Tages ließ nicht lange auf sich warten: Wave Riding is on!

Am Vortag konnten die ersten Formula-Rennen ausgetragen werden.Nico Prien (GER-7) glänzte mit einer schlauen Taktik und konnte das erste Rennen des „Formula Windsurfing World Championship“ für sich entscheiden. Im zweiten und letzten Rennen des Tages gewann Sebastian Kördel (GER-220) vor Steve Allen (AUS-0) und Vincent Langer (GER-1). Um ein offizielles Ergebnis zu haben brauchen die Formularpiloten noch einen dritten Lauf. Wir drücken den deutschen Fahrern die Daumen für die kommenden Tage!

Viele Wave-Teilnehmer reisten erst in den frühen Morgenstunden auf Sylt an. Doch das frühe Aufstehen sollte sich lohnen. Bei Windgeschwindigkeiten zwischen 20 und 25 Knoten und stärkeren Böen und einer Wellenhöhe von bis zu drei Metern kämpften 25 Teilnehmer um den Sieg. Die deutsche Wave-Elite um die Favoriten Florian Jung (GER-21), Leon Jamaer (GER-208) und Max Droege (GER-3) war extra nach Sylt angereist. Nur Klaas Voget musste aufgrund einer Fanatic-Veranstaltung am Gardasee passen.

DWC Sylt: Flo Jung gewinnt Wave-Finale gegen Leon Jamaer
DWC Sylt: Flo Jung gewinnt Wave-Finale gegen Leon Jamaer

So ging es auch pünktlich um 10.30 los. Leider bei ablaufendem Wasser und deshalb nicht den besten Wellenbedingungen. Der Wind wehte,wie man es auf Sylt kaum anders kennt, auflandig. Leon Jamaer fasste die Bedingungen lachend zusammen: „ Es war verrückt! Der Wind war noch auflandiger als komplett auflandig. Aber im Lauf des Tages kamen mit auflaufendem Wasser zumindest noch ein paar gute Wellen. Die Bedingungen waren ok, und ich bin froh, dass wir wieder mal eine Waveriding hatten.“ Auch Henri Kolberg hatte spontan den Zug genommen um an dem Event teilzunehmen. Direkt in der ersten Runde verpasste der Newcomer auch beinahe seinen Heat. Bei einer Heatdauer von 12 Minuten, in dem 2 Sprünge und 1 Wellenritt gewertet wurden, schaffte es Henri innerhalb der verbleibenden 5 Minuten sein Repertoire zu zeigen und zog souverän in den nächste Heat. Dort war dann leider gegen Flo Jung (GER-21) Schluss, aber es war deutlich zu erkennen, dass wir in Zukunft großes von ihm erwarten können.

Gunnar Asmussen war an diesem Tag mit dem größten Wavesegel (6.0m˛) unterwegs verlor aber trotz guter Show gegen ein stark surfenden Holger Beer (GER-789). Für Holger war aber, wie zuvor für Frithjof Blaasch (GER-105) auch, gegen Max Droege Schluss. Adi Beholz (GER-888) zeigte den einzigen Pushloop im ganzen Event verlor aber in einem spannendem Heat gegen Leon.

Durch die Heat Ordnung eliminierten sich einige gute Fahrer frühzeitig gegenseitig, so dass schon sehr früh zu erkennen war wer in den Finals sein wird. Lange sah es so aus als würde Max Droege (GER-3) am besten mit den Bedingungen zurechtkommen, aber auch Leon wurde zusehend besser. Die große Überraschung kam im Halbfinale. Flo Jung wirkte wie ausgetauscht und landete endlich alle Sprünge und zeigte flüssige Wellenritte. Er zeigte sogar einen Frontside Aerial und einen Air Chachoo, beides leider knapp außerhalb der Heatdauer. Er schlug im Halbfinale Max Droege und stand nun im A-Finale gegen Leon Jamaer (G-208). Leon sprang zwar mehrere Backloops aber Flo hielt dagegen und konnte seine Sprünge in den schwierigen Bedingungen ebenfalls landen. Am Ende gewann Flo Jung verdient gegen Leon Jamaer. Max Droege ließ im B-Finale Dennis Müller (GER-89) keine Chance und sicherte sich den 3. Platz, Dennis war jedoch mehr als zufrieden über seinen 4. Platz.


DWC Sylt: Flo Jung gewinnt Wave-Finale gegen Leon Jamaer

In einem spannenden und sehr knappen Finale hatte dann Florian Jung die Nase vorn und freute sich riesig über seinen Sieg im Waveriding: „Die Bedingungen heute waren mit dem auflandigen Wind nicht einfach, umso mehr freue ich mich, dass ich Leon heute schlagen konnte.“ Aber auch Leon Jamaer war mit Platz zwei zufrieden: „Jetzt ist zwar meine Siegesserie gerissen, aber damit kann ich leben.“ Im „kleinen“ Finale um Platz drei setzte sich Max Droege gegen Dennis Müller durch und verwies diesen auf Platz vier.

Leon Jamaer und Max Droege machten sich direkt nach der Siegerehrung auf den Heimweg. Max: „Für die kommende Woche sind auf Gran Canaria gute Bedingungen angesagt, da fliege ich am Samstag mit Leon hin. Dieses Frühjahr war zu lange kalt und dazu recht windarm. Ein paar gute Windsurftage kann ich gebrauchen.“

In den Disziplinen Slalom und Formula geht es auf Sylt noch bis einschließlich Montag zur Sache. Beim Formula Windsurfing wird dann der neue Weltmeister gekürt.

Fotos: CW / -jt

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