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Bernd Flessner

Bernd Flessner ist nach wie vor das Mass der Dinge auf deutschen Regattabahnen. Und das, obwohl er in diesem Jahr seinen 39. Geburtstag feierte. Seinen 13. Deutschen Meistertitel nahmen wir zum Anlass uns mit dem sympathischen Norderneyer über seine Karriere zu unterhalten.

<b>Bernd, Glückwunsch zunächst noch einmal zum 13. Deutschen Meister Titel. Wie sicher warst du deiner Sache, dass es auch dieses Jahr wieder klappen würde?

Bei einer Regatta wie der DM kann immer viel passieren und wenn man sich vorher zu sicher ist, geht meistens etwas schief. Ich bin vor so einer besonderen Regatta schon sehr konzentriert und bereite mich intensiv darauf vor. Für mich ist entscheidend, dass ich im Vorfeld alles tue um erfolgreich zu sein. Ich habe auf Dinge wie Fitness und Materialvorbereitung Einfluss, auf andere Dinge wie Windsurfbedingungen und Materialbruch natürlich nicht. In den Wochen vor der DM hatten wir unglaublich viel Wind und ich konnte täglich aufs Wasser. Im Gegensatz zu den Jahren zuvor, konnte ich allerdings wenig Zeit auf dem Kursrenner verbringen. Der Wind war immer zu stark für das Formularmaterial und so war ich gezwungen, fast täglich mit dem Slalommaterial auf dem Wasser zu gehen. Im Endeffekt hat es aber nicht geschadet, denn entscheidend ist, dass man möglichst viel Zeit auf dem Wasser verbringt.

Die letzte Regatta vor der DM fand schon Ende Mai statt und somit hatte ich eine Regattapause von 7 Wochen. Ich wäre lieber noch ein paar Rennen vor der DM gefahren. Die DM selber fing für mich sehr aufregend an. Ein Mastbruch im ersten Kursrennen und ein absolutes Schwachwindrennen, bei dem ich nur als Dritter über die Ziellinie gegangen bin, haben die Nerven sehr auf die Probe gestellt. Zum Glück ist das erste Rennen nachträglich gestrichen worden, was die Stimmung etwas verbessert hat. Leider hatten wir über die ganzen Tage Ostwind, was auf Sylt im Klartext ablandiger Wind bedeutet. Kursrennen und Slalomrennen werden weiter draussen ausgetragen und das kostet immer mehr Zeit und Kraft. Für 3 Kursrennen bist du lange Zeit auf dem Wasser und beim Slalomrennen mit einem 8 ter Kurs nicht weniger. Im Endeffekt bin ich aber sehr zufrieden, denn ich konnte mich klar vor meinen Konkurrenten durchsetzen.

Bernd Flessner
Bernd Flessner

Wie ist deine Dominanz zu erklären?

Das hat viele Gründe. Zum einen ist mein Material sehr gut und ich bin absolut topp darauf eingefahren. Zum anderen verfüge ich über unheimlich viel Erfahrung. Dieses Jahr bin ich meine 20. DM gefahren und habe über 21 Jahre Regattaerfahrung. Mit einer Grösse von 1.90 m und 92 kg habe ich ideale Vorraussetzungen für die Racediziplinen. Ich kann mich sehr gut auf einen Wettkampf vorbereiten und mich zur richtigen Zeit konzentrieren. Die Bedingungen auf Sylt sind ähnlich wie auf Norderney, obwohl die Bedingungen dieses Jahr mit ablandigem Wind eher von Nachteil waren.

Hast du vielleicht Tipps für die Konkurrenz?

Ich sehe schon Dinge, welche die Konkurrenz verbessern könnte. Ich habe schon oft darüber nachgedacht, ob ich nach meiner Karriere Fahrer trainieren sollte. Aber wenn mich jemand fragt, bekommt er schon jetzt fast immer eine Antwort.

Gibt es in Deutschland für dich überhaupt ernsthafte Konkurrenten, wenn, wer sind sie?

Es gibt in Deutschland einige gute Surfer. In den Racedisziplinen sind Gunnar Asmussen, Vincent Langer und Helge Wilkens die stärksten Konkurrenten. Junge Fahrer wie Fabian Mattes, Basti Kördel und Yannick Ölke könnten in den kommenden Jahren auch aufschliessen. In der Welle und Freestyle gibt es viele talentierte Fahrer. Klaas Voget, Andre Paskowski und Normen Günzlein mischen ja auch international gut mit.











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