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Björn Dunkerbeck - 40 Weltmeistertitel sind noch nicht genug

Björn Dunkerbeck ist mit 40 Weltmeistertiteln der erfolgreichste Profisportler aller Zeiten. Trotz allem hat der mittlerweile 41 Jährige nicht genug. Seine Motivation bei Wettkämpfen mitzumischen und die Gegner hinter sich zu lassen ist bei dem 3fachen Familienvater auch heute ungebrochen. Windsurfers traf sich mit dem Ausnahmeathleten zu einem Interview.

Björn, du bist diese Wochen vom Speed Worldcup aus Port Saint-Louis in Frankreich zurückgekehrt. Du kannst zufrieden sein, oder?
Ja! Aber das was war ein kaltes Vergnügen. Wir hatten einen Tag mit 40-50 Knoten ablandig, dann einen Tag mit 20- 30 Knoten auflandig. Ich habe beide Tage gewonnen.

Björn Dunkerbeck - 40 Weltmeistertitel sind noch nicht genug
Björn Dunkerbeck - 40 Weltmeistertitel sind noch nicht genug

Deine Formkurve ging in diesem Jahr steil nach oben. Deine Ergebnisse waren deutlich besser als in den vergangenen 2 Jahren. Wie ist das zu erklären?
Ich habe vor 2 Jahren meinen Board- und Segelsponsor gewechselt. Das ist immer eine schwierige Situation, auf die man sich erst mal einstellen muss. Ich musste mich auf das neue Material einfahren und natürlich mein Wissen in die Weiterentwicklung einbringen. Das benötigt immer seine Zeit. Ich kenne diese Situation aus der Vergangenheit. Ich bin in meiner gesamten Karriere mit 6 verschieden Segelmachern Weltmeister geworden, das ist niemand anderem gelungen. In dieser Reihenfolge mit William Blauw, Barrie Spanier, Nils Rosenblad, Robert Stroj, Kai Hopf und Ben Severne. Ein Sponsorenvertrag bedeutet ja nicht nur zu empfangen, es ist zugleich immer die Verpflichtung sein Bestes zu geben. Das tue ich auch heute. Und wir sind auf einem guten Weg. Die Ergebnisse dieses Jahr haben gezeigt, dass wir große Fortschritte gemacht haben und wieder voll konkurrenzfähig sind. Wir haben seit Sylt schon wieder deutliche Verbesserungen erzielt und sind gut auf die nächste Saison vorbereitet. Ich bin sehr zuversichtlich für das kommende Jahr.


Björn Dunkerbeck - 40 Weltmeistertitel sind noch nicht genug

Woher nimmst du noch immer eine solche Motivation? 40 Titel sollten doch reichen, denkt man. Und dann müssen wir noch mal das Rätsel mit den 40 Titeln aufklären. Bis zum Worldcup auf Sylt dachten ja alle, ich glaube du auch, es wären 38?
Ja, da war ich auch überrascht. Ich hatte auch nur 38 auf dem Zettel. Aber dann wurde für das Guinness Buch der Rekorde nachgezählt. Und dann ist herausgekommen, dass alle Titel seit 1984 insgesamt 40 an der Zahl sind. Es war wohl je einer im Racing und Speed untergegangen. Ich hab auch nicht immer so genau gezählt (lacht). Naja, das ist ja jetzt geklärt. Zur Ursprungsfrage zurück. Ich muss mich nicht besonders motivieren. Ich windsurfe für mein Leben gerne und bin ein Wettkampftyp und Perfektionist. Alles Andere ergibt sich eigentlich von selbst. Ich weiß, dass ich von meiner persönlichen Fitness im Slalom und Speed voll konkurrenzfähig bin. Und wenn es mein Material mal nicht ist, dann ändere ich etwas daran. Das ist auch jetzt wieder so passiert. Ich verbringe sowieso jede freie Minute auf dem Wasser, egal ob ich windsurfe, surfe oder mit dem SUP unterwegs bin. Das hält mich fit und macht mir Spaß. Und bei den Wettkämpfen gebe ich natürlich alles. Das ist meine Natur.









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