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Das Leben des Kai Lenny

Kai Lenny gilt als eines der größten Surf-Talente aller Zeiten. Wir trafen den Ziehsohn von Robby Naish zum Interview.

Kai Lenny war und ist eines der größten Talente unseres Sports. Unvergessen, wie der kleine Kai schon in der Größe eines Schuhkartons riesige Hookipa-Wellen abritt. Seit ein paar Jahren hört man allerdings weniger von dem 21-jährigen. Hat der Hawaiianer etwa sein Trapez an den Nagel gehängt? Wir sprachen mit dem „PWA Rookie of the Year“ von 2009 über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Hallo Kai, wie geht es dir und was machst du zurzeit?
Mir geht es super, Danke! Wir haben hier auf Maui gerade extrem viel Wind und neben Trainingseinheiten für SUP-Races habe ich auch so die letzten Tage viel Zeit auf dem Wasser verbracht.

Das Leben des Kai Lenny
Das Leben des Kai Lenny

Vor ein paar Jahren warst du das Wunderkind im Windsurfen. Heutzutage bekommen wir so gut wie keine News mehr von dir. Zumindest wenn es um das Windsurfen geht. Was ist passiert?
Ich habe so viele Möglichkeiten in so vielen verschiedenen Sportarten, dass ich mir manchmal wünsche, dass es fünf von mir geben würde. Dann könnte der eine Windsurfen, ein anderer Surfen, einer Kiten, einer Stand Up Paddeln und so weiter. Es war für mich keine plötzliche Entscheidung mit dem Windsurfen aufzuhören und andere Sachen zu machen. Ich fing damals mit dem SUP an und rutschte da so mit rein. Als ich dann Weltmeister wurde, war ich eigentlich nur noch mit dem Paddel unterwegs. Aber wie gesagt, es war keine Entscheidung gegen das Windsurfen, ich liebe den Sport immer noch!

Heißt das, du hast mit dem Windsurfen auch privat komplett aufgehört?
Nein, auf keinen Fall! Windsurfen hat immer noch einen riesigen Platz in meinem Herzen!! Ich fahre nur eben aktuell keine Events mehr. Aber wie eingangs schon erzählt haben wir auf Maui gerade sehr viel Wind und den nutze ich natürlich hauptsächlich zum Windsurfen. Ich bin noch jedes Mal komplett stoked wenn ich vom Wasser komme. Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie ich als kleiner Junge täglich von der Schule abgeholt wurde und wir erst immer Windsurfen gingen bevor wir nach Hause fuhren. Diese Erinnerungen sind unbezahlbar und verbinden mich noch extrem eng mit dem Sport. Immer, wenn ich einen Fuß auf das Windsurfboard setzte, habe ich sofort wieder dieses alte, unbeschreibliche Gefühl. Für mich ist Windsurfen so besonders, da man extrem viel Power und Speed entwickeln kann – mich erinnert es jedes Mal an das Motorradfahren.


Das Leben des Kai Lenny

Was waren deine Beweggründe um die PWA World Tour zu verlassen?
Ich hatte, als ich anfing die SUP World Tour zu fahren, unheimliche Schwierigkeiten beides unter einen Hut zu bekommen. Als dann noch die Race World Series begann, musste ich leider schweren Herzens die PWA World Tour absagen. Der Erfolg beim SUP bestätigte mich in dieser Entscheidung.

Wird es eines Tages ein Comeback von dir geben?
Ja! Ich werde hoffentlich schon in naher Zukunft wieder an der PWA World Tour teilnehmen. Außerdem möchte ich unbedingt bei den Aloha Classics, hier auf Maui, mitmachen. Das ist echt ein Event, welcher mich mehr reizt als alle anderen.



Alle Bilder (30):
Kai Lenny zeigt einen hohen Backloop In Hookipa.
Auch auf dem Shortboard macht der amtierende SUP Weltmeister eine gute Figur.
Schon als 13-Jähriger eroberte Kai die Wellen von Hookipa. Nur 2 Jahre später surfte er das erste Mal die Brecher von Jaws.
Aerial in Hookip in diesem Frühjahr.
Cruising am Lake Michigan. Lange Schläge sind dort kein Problem, der See hat eine Fläche von 58.016 km.
Kai beim Oracle Race 2012 in San Francisco.
Small Talk mit Vorbild und Ziehvater Robby Naish.
Kai im Speedrausch! Dem 21-Jährigen haben es nicht nur riesige Wellen angetan.
Eine Runde Paddeln zusammen mit Robby Naish.
SUP Session in Lanes, dem Break Downwind von Hookipa.
Loop Session beimRed Bull Rockets Contest 2011 in Pozo auf Gran Canaria.
Kais Lieblingsspielplatz: Jaws auf seiner Heimatinsel Maui...
Schon mit 15 surfte das Multitalent das erste Mal in Jaws.






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